In dieses systematische Review wurden retrospektive und prospektive Studien, randomisierte klinische Versuche und Fallberichte eingeschlossen. PubMed, Ovid und Web of Science wurden nach Schlagworten wie „implant overdenture“, „implant bone resorption“, „alveolar ridge perservation“, improve alveolar ridge“, implant bone remodeling“, implant bone reformation“, und „implant bone growth“ durchsucht. Es wurden nur „Full-Text“-Artikel in dieses Review einbezogen.

Ergebnisse und Konklusion

Von initial 2139 Zitaten (1207=PubMed, 207=Ovid, 725=Web of Science) wurden 18 in die Auswertung eingeschlossen. Die Auswertung wurde in drei Bereiche gegliedert: (1) Die Verbesserung der Knochendichte durch Implantate, (2) Knochenresorption und Knochenerhalt durch unterschiedliche Restaurationen, (3) zerstörende oder schützende Rolle der implantatgetragenen Prothese. In jedem Bereich wurden folgende Charakteristiken verglichen: der jeweilige Autor und das Erscheinungsjahr, Anzahl der Patienten und Implantate, Durchschnittsalter der Patienten, Region der Implantation, Art der prothetischen Restauration, Nachbeobachtungszeitraum, knöcherne Veränderungen (Qualität als auch Quantität) und das Studiendesign.

Folgerung für den Praktiker

Es scheint, als hätten Implantate einen positiven Effekt auf den periimplantären Knochen. Von langsameren Resorptionen und Knochenzuwachs konnte berichtet werden. Aufgrund der Limitation dieses Reviews werden weitere Studien, welche die Umbauprozesse des Alveolarknochens um Implantate untersuchen, benötigt, um genauere Aussagen treffen zu können.

Originalpublikation // To what extent residual alveolar ridge can be preserved by implant? A systematic review // Ahmed Khalifa Khalifa, Masahiro Wada, Kazunori Ikebe, Yoshinobu Maeda // International Journal of Implant Dentistry 20162:22. DOI: 10.1186/s40729-016-0057-z //

Zur kompletten Studie gelangen Sie hier.

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Dr. med. dent. Frederic Kauffmann
Dr. med. dent. Frederic Kauffmann studierte Zahnmedizin an der Universität Würzburg. Nach seiner Assistenzzeit wechselte er 2013 an die Uniklinik Würzburg. Sein Fokus liegt im Bereich der konventionellen PA-Therapie und plastischen PA-Chirurgie.