CERASMART Hybridkeramik
Kraftabsorbierende Hybridkeramik CERASMART © GC Corporation

Moderne Verfahren ermöglichen die Chairside-Fertigung ästhetischer Prothetikarbeiten auf höchstem Niveau. Dafür unabdingbar ist eine moderne CAD/CAM-Ausstattung, wozu neben einem präzisen Scanner zur digitalen Abformung, einer leistungsfähigen CAD/CAM-Software und einer zuverlässigen Fräs- und Schleifmaschine letztlich der Werkstoff für die Restauration gehört.

Bewährte Technologie seit 30 Jahren

CEREC gilt nach wie vor als Standardsystem zur Bearbeitung der CAD/CAM-Blöcke, weshalb viele Materialhersteller auf diese seit 30 Jahren bewährte Technologie setzen. Nach den ersten CEREC-Fertigungseinheiten in den 1980er Jahren kam im Laufe der Zeit eine Reihe von Materialien auf den Markt, die standardmäßig auf allen dentalen CAD/CAM-Maschinen bearbeitbar sind: Metalle, Kunststoffe, Wachse sowie Keramiken – von Feldspat-, Glas-, Lithiumdisilikat- und Zirkondioxid- bis hin zur modernen Nano- und Hybridkeramik. Doch während sich beispielsweise Glaskeramik durch eine exzellente Ästhetik auszeichnet, ist der Werkstoff gleichzeitig steif, spröde und mit einer niedrigen Frakturresistenz ausgestattet.

Noch näher dran an der natürlichen Zahncharakteristik

Moderne Hybridkeramiken können dentinähnliche Elastizitätswerte erreichen und kommen unter anderem deshalb der natürlichen Zahncharakteristik noch näher. Auch in Bezug auf die Ästhetik müssen sie sich dank der Kombination aus Opaleszenz und Fluoreszenz und einer damit verbundenen natürlichen Farbanpassung vor konventionellen Keramiken nicht verstecken, wobei sie sich im klinischen Einsatz insbesondere für indirekte Einzelzahnversorgungen eignen.

Auch der Materialspezialist GC entwickelt seit Jahrzehnten Hochleistungsmaterialien für die Anwendung in der präventiven, restaurativen und prothetischen Zahnheilkunde – mit Erfolg auch im Bereich der Hybridkeramiken.

Quelle: DENTAL MAGAZIN 7/2015

Mehr über die Möglichkeiten der CAD/CAM-Werkstoff lesen hier. 

 

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mm
Redakteurin Medizin Zahnmedizin im Deutschen Ärzteverlag, Schwerpunkte: Implantologie, Parodontologie, Endodontologie, digitale Zahnheilkunde.