Implantat-Overdenture
Die laborseitig fertiggestellte Implantat-Overdenture und eine Detailaufnahme der CM LOC Elitor Matrize. Man erkennt auf dem Gehäuserand die punktförmigen Markierungen, die die Aktivierungsstufen anzeigten. In diesem Beispiel wurde die geringste Kraftstufe (1 Punkt) gewählt. © Schimmel/Katsoulis/ Zimmermann

Eine 68-jährige Patientin wurde im Rahmen der Assistentenklinik an den  Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern – zmk bern – vor fünf Jahren mit einer Totalprothese im Oberkiefer und einer Implantat-Overdenture auf zwei interforaminalen Implantaten (Nobel Biocare) versorgt. Sie stellte sich im März 2015 im Rahmen des Recalls vor. Hierbei zeigte sich ein starker Verschleiß der Kugelkopfpatrize auf dem Implantat in regio 33.

Die Patientin trug ihre Prothesen empfehlungsgemäß nachts nicht und störte sich daher an den Kugelkopfankern. Es wurde zusammen mit der Patientin entschieden, den CM LOC Hybridanker zu verbauen, da dieser keine scharfen oder spitzen Bauteile aufweist.

Fazit

Mit dem neuen Verankerungssystem CM LOC wurde eine Alternative zu herkömmlichen Hybridankern in den Markt eingeführt, die durch hohe Qualität, Präzision und Anwenderfreundlichkeit klinische Erfolge verspricht. Das modulare System hat einen sehr geringen Platzbedarf, was für ein großes Anwenderspektrum in der Implantatprothetik und auch in der Geroprothetik steht. Zudem wurde versucht, Fehler und Schwächen anderer auf dem Markt vertretener Ankersysteme zu vermeiden. Hierbei wurden mit dem Hochleistungspolymer Pekkton als Matrizenmaterial neue Wege beschritten. Zudem wird die jahrzehntelang erprobte Materialkombination Titan – Elitor Goldlegierung ebenfalls in einer aktivierbaren Matrize angeboten.

Quelle: teamwork 01/2016
Autoren: Prof. Dr. Martin Schimmel, Prof. Dr. Joannis Katsoulis, Ztm.Patrick Zimmermann

Den Artikel in voller Länge lesen Sie im angefügten PDF als Download:

Artikelempfehlungen

  • Paradigmenwechsel in der gerostomatologischen Implantatprothetik

    Implantatprothetik in der Alterszahnheilkunde

    Die Implantatprothetik als Teil des zahnärztlichen Praxiskonzeptes nimmt zu, denn viele junggebliebene und aktive zahnlose Patienten wünschen sich Lebensqualität bis ins hohe Alter.

  • Hochleistungskeramik Zirkoniumoxid

    Oxidkeramik indikationsgerecht befestigen

    Prothetik mit biologisch verträglichen Materialien und dazu eine hohe Ästhetik? Um dies zu realisieren, müssen verfügbare Keramiken je nach Indikation sinnvoll eingesetzt werden. Optimale Ergebnisse der werkstoffkundlichen Eigenschaften der verfügbaren Keramiken sind Grundvoraussetzung dafür.

Teilen: