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Ein aufeinander aufbauender Prozess erleichtert die spätere Umsetzung im Mund des Patienten. Mehr als empfehlenswert ist daher die Festlegung von praxisnahen, nachvollziehbaren und dokumentierbaren Abläufen, die sämtliche zahntechnischen Schritte berücksichtigen. Dieser Vorgang wird in dem Tageskurs „State of the art in der Implantatprothetik“ dargestellt. Dort vermittelt Implantologiespezialist Dr. Michael Hopp maximal 20 teilnehmenden Zahnärzten folgende Inhalte:

  • Prothetische Planung dentaler Implantate
    • Festsitzende Prothetik – implantatgetragen
    • Hybridprothetik – Implantat- und zahngetragen (z.B. Greifswalder Verbundbrücke)
    • Herausnehmbare Prothetik in Verbindung mit Implantaten
  • Schnittstellen bei der Zusammenarbeit zwischen Prothetikern und Chirurgen
  • Auswahl des Implantatsystems aus Sicht des Prothetikers
  • Original oder Plagiat
  • Werkzeugkunde in der Implantologie
  • Kopplungsstrukturen von Implantaten und deren Abhängigkeit zum prothetischen Behandlungsablauf (Konsussysteme, polyederbasierte Systeme, Sonderformen)
  • Provisorische Versorgungen (festsitzend und herausnehmbar)
  • Abformung implantologischer Situationen
    • Offene und geschlossene Abformung
    • Hybridabformungen von implantat- und zahngetragenen Restaurationen
  • Bissregistrierung – Von einfach bis kompliziert
  • Ästhetische Probleme von implantatgetragenen Restaurationen
  • Methoden der Spannungsminimierung von Zahnersatz
  • Schrauben oder Zementieren
  • Abutments – Möglichkeiten und Chancen
  • Rettung defekter Strukturen
  • Nachsorge
  • Praktische Demonstration mit Übungen zur Abformung

Termin: Samstag, 02.12.2017, 9.00–18.00 Uhr

Ort: Europäische Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung der Bayerischen Landeszahnärztekammer, Fallstr. 34, 81369 München

Kosten: 395,00 EUR

Fortbildungspunkte: 8

Weitere Informationen: www.eazf.de

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