PD Dr. Jan-Frederik Güth © Güth

Sie ist zum eine Basisversorgungsform, zum anderen Grundlage für alle aufwändigen, implantatgestützten Versorgungen wie Teleskopprothesen, Stegversorgungen oder All-on 4-beziehungsweise All-on-6-Versorgungskonzepte. Hier dient sie zur Austestung funktioneller, ästhetischer und phonetischer Gesichtspunkte und wird als Planungsgrundlage für die Implantatpositionierung verwendet.

Nach wie vor stellt deshalb die Totalprothetik in der studentischen Ausbildung an der Hochschule einen wichtigen Baustein dar. Auch wenn sich die Herstellungsweise aktuell verändert, sind grundlegende Prinzipien der Behandlung nach wie vor gültig und müssen von den zukünftigen Behandlern beherrscht werden. Somit stellt die Totalprothetik eine der wichtigsten Grundlagen und ebenso eine der größten Herausforderungen im Bereich der zahnärztlichen Prothetik dar.

Neuerungen in der Totalprothetik

Der Weg hin zur digitalen Totalprothetik ist sowohl gekennzeichnet durch die Veränderung der Herstellungsverfahren selbst, als auch durch eine Effizienzsteigerung im klinischen Arbeitsablauf durch die Reduzierung von Behandlungssitzungen. Beispielsweise können mithilfe spezieller Verfahren und Ausrüstung die Abformung und die Kieferrelationsbestimmung in einer Sitzung stattfinden.

Durch die weitere Verknüpfung digitaler Einzeltechnologien, insbesondere in den Funktionen, wird sich in Zukunft ein enormes Potenzial für die digitale Herstellung von herausnehmbarem Zahnersatz ergeben.

Autor: PD Dr. Jan-Frederik Güth, München

(Erstveröffentlichung: teamwork 3/2016)

Das Statement in voller Länge lesen Sie im angefügten PDF.

Sie müssen eingeloggt sein, um diesen Inhalt aufrufen zu können.

Artikelempfehlungen

  • studie

    Verhalten des umliegenden Gewebes

    Sofortige oder verzögerte Implantatbelastung

    Es handelt sich um eine retrospektive 5-Jahres-Follow-Up-Studie. Ziel ist ein Vergleich sofort belasteter ([IL], 2 Tage post OP) mit verzögert belasteten Implantaten ([DL], 3 Monate post OP).

  • podcast

    Digitale Abformung in der Implantologie

    Das Münchner Implantat-Konzept

    Im Audio-Interview stellt PD Dr. Güth das Münchner Implantat-Konzept vor.

Teilen: