Panoramaschichtaufnahme mit Referenzkörper
Panoramaschichtaufnahme mit Referenzkörper © Passia

Implantatprothetische Versorgungen stellen in vielen Bereichen der Zahnmedizin eine wertvolle Therapieoption dar. Allerdings können patientenspezifische Gründe, beispielsweise Alter oder Kosten, gegen eine aufwendige Implantattherapie sprechen. In diesen Fällen können minimalinvasive Behandlungskonzepte eine sinnvolle Alternative sein.

Material und Methode

In diesem Artikel werden die Versorgung eines zahnlosen Unterkiefers mit einem mittigen Einzelimplantat sowie die Versorgung einer jungen Patientin bei Nichtanlage der seitlichen Schneidezähne mit Adhäsivbrücken exemplarisch dargestellt.

Ergebnis

Durch die minimalinvasiven Versorgungskonzepte konnten beide Patientinnen zu ihrer vollen Zufriedenheit versorgt werden. Die 71-jahrige Totalprothesenträgerin war mit ihrer deutlich lagestabileren Unterkiefertotalprothese sehr zufrieden und berichtete 3 Monate später von einem sicheren Gefühl in Gesellschaft. Auch die 16-jährige Patientin war mit ihren einflügeligen Adhäsivbrücken sehr zufrieden. Ihr bleiben mit der adhäsivprothetischen Versorgung weiterhin alle alternativen Behandlungsoptionen für die Zukunft erhalten.

Schlussfolgerung

Bei entsprechender Indikation bieten minimalinvasive Therapieansätze erfolgversprechende Behandlungsalternativen zu etablierten, aber aufwendigeren implantatprothetischen Behandlungsmethoden. Insgesamt zeigen die vorliegenden Studienergebnisse eine sehr gute Bewahrung beider Therapieverfahren, die mit minimalem Aufwand einen maximalen Nutzen für die Patienten erzielen.

Quelle: DZZ 5/2015
Autor: Nicole Passia, Martin Sasse, Matthias Kern

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