Prof. Dr. Fouad Khoury bei der Preisverleihung
Prof. Fouad Khoury (rechts) mit AO-Präsident Prof. Michael R. Norton © American Academy of Osseointegration

Khoury wurde für die Studie „Mandibular bone block harvesting from the retromolar region: a 10-year prospective clinical study“ ausgezeichnet. Eine Kommission aus acht bekannten Wissenschaftlern hatte für den Preis mehr als 230 Publikationen bewertet, die im Jahr 2015 im International Journal of Oral & Maxillofacial Implants erschienen sind.

Die prospektive Studie mit über 3.800 Patienten belegt, dass die Entnahme eines Knochenblocks im retromolaren Bereich des Unterkiefers mit einer Mikrosäge für die Augmentation reproduzierbar mit einer geringen Komplikationsrate einher geht. Darum, so der Preisträger, sei eine Augmentation mit autologem Knochen bei größeren lateralen oder vertikalen Defekten nach wie vor der Goldstandard.

Khoury ist seit 1994 Chefarzt der Privatzahnklinik Schloß Schellenstein in Olsberg. Er wurde bereits im vergangenen Jahr von der American University of Beirut mit dem Preis „Pioneers in Dentistry“ für seine Forschungsarbeit ausgezeichnet.

Was der William Laney Award für ihn bedeutet und wie es ihm gelungen ist, so viele Patienten zehn Jahre lang immer wieder nachzuverfolgen, erklärte Khoury in einem Telefoninterview mit dem Dental Online Channel. Hier können Sie es exklusiv hören.

Prof. Dr. Fouad Khoury im Telefoninterview:

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Stefanie Hanke ist Redakteurin und veröffentlicht regelmäßig Beiträge im Dental Online Channel.