Prof. Dr. Frank Schwarz (2.v.li.) mit Prof. Dr. Tord Berglundh (ganz links), Prof. Dr. Jan Lindhe (2. v.re.) und Prof. Dr. Jan L. Wennström von der Universität Göteborg. © DGI

Ausgezeichnet wurde Schwarz für seine bisherigen herausragenden Forschungsleistungen im Rahmen des 5. internationalen Jan Lindhe-Symposiums für klinische Parodontologie und zahnärztliche Implantologie, das am 5. und 6. Mai 2017 in Göteborg stattfand. Er ist der erste deutsche Wissenschaftler, der mit diesem „Nobel-Preis” der Implantologie ausgezeichnet wurde. Überreicht wurde der Preis vom Namensgeber Professor Lindhe persönlich.

Prof. Dr. Frank Schwarz ist Professor für Orale Medizin und Periimplantäre Infektionen an der Klinik für Zahnärztliche Chirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf. Er gehört international zu den führenden Experten auf dem Gebiet periimplantärer Infektionen. Seit 2002 arbeitet und forscht er an der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf. Er wurde bereits 2007 mit dem André Schröder Forschungspreis und 2012 mit dem Miller Forschungspreis ausgezeichnet. Zahnwurzelaugmentate, ein weiterer aktueller Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit, standen im Mittelpunkt seiner Preis-Rede in Göteborg.

Der Jan Lindhe Award wurde 2011 geschaffen und 2017 zum dritten Mal vergeben. Er ist benannt nach Prof. Dr. Jan Lindhe, dem vielfach ausgezeichneten Direktor der Abteilung für Parodontologie der Universität Göteborg und Autor eines Standard-Lehrbuches über klinische Parodontologie und orale Implantologie.

Was der Preis für ihn bedeutet, erklärte Schwarz in einem Audio-Interview mit dem Dental Online Channel. Hier können Sie es exklusiv hören.

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