Für Zahnarzt Frederic Kauffmann, der zurzeit an der Uniklinik Würzburg arbeitet, wurde das Würzburger Konzept auf dem ITI World Symposium definitiv bestätigt. Praktiker sollten auf eine langsame Therapie setzen und dabei versuchen, mehr Zähne zu erhalten. Sollte dann doch ein Implantat nötig sein, müssten sich die unterschiedlichen Materialien genau angesehen und Vor- und Nachteile abwägt werden. Ein großes Thema auf dem ITI laut Kauffmann: Wählt man als Behandler besser Zirkon oder Keramik als geeignetes Implantatmaterial?

Auch allogene Knochenblöcke wurden in den Voträgen intensiv besprochen, spielen aber laut Kauffmann in der Parodontaltherapie derzeit noch keine wichtige Rolle. Dennoch sieht er sie als tolle Alternative für größere Augmentationen.

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mm
Redakteurin Medizin Zahnmedizin im Deutschen Ärzteverlag, Schwerpunkte: Implantologie, Parodontologie, Endodontologie, digitale Zahnheilkunde.