Bisher gab es nur Schrauben- und konische Zylinderimplantate. Das „Replicate tooth“-Konzept biete zum ersten Mal eine anatomische Form, die die natürliche Wurzel repliziert, sagte Hildebrand im Interview mit dem Dental Online Channel. Dabei wird schon vor der Operation per Modellnahme, Intraoralscan und DVT ein Replikat des natürlichen Zahnes und seiner Wurzel erstellt. So kann in einer Sitzung der Zahn gezogen und das Replikat sofort eingesetzt werden. Auf diese Weise entstehen individuelle Implantate, die auf jeden einzelnen Patienten zugeschnitten werden können.

Das System kann bei Patienten angewendet werden, die mit einem zu extrahierenden Zahn zum Zahnarzt kommen. Wichtig sei, dass der Zahn von gesundem Knochen umgeben sei – bei großen Entzündungen, Knochen- oder Wurzelnekrosen könne das Konzept nicht angewendet werden.

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mm
Redakteurin Medizin Zahnmedizin im Deutschen Ärzteverlag, Schwerpunkte: Implantologie, Parodontologie, Endodontologie, digitale Zahnheilkunde.