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Das Kongressmotto „Resultate und Konsequenzen“ bezieht sich in erster Linie auf Studien – deren Ergebnisse bestätigen etwa bewährte Vorgehen oder zeigen auf, dass Veränderungen und Weiterentwicklungen nötig sind. „Wie relevant eine neue Erkenntnis ist, lässt sich an der Konsequenz ablesen, die aus ihr gezogen wird“, betont Iglhaut. Um auch zukünftig die bestmöglichen Konsequenzen für die Implantattherapie zu ziehen, wollen Iglhaut und Schwarz vermehrt auf die Erfahrungen ihrer Kollegen aus dem Ausland zurückgreifen. Das neue Forum International findet komplett in englischer Sprache statt, wird jedoch simultan übersetzt. Dort treten sieben Referenten aus sieben verschiedenen Ländern auf.

Als eine der großen Herausforderungen der vergangenen zwei Jahre – sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis – sieht Iglhaut die steigende Zahl an Patienten, die mit Antiresorptiva (wie etwa Bisphosphonaten) behandelt werden. Ein Dauerthema sei auch der digitale Workflow. Die DGI wolle solche Innovationen kritisch begleiten.

Langfristigen Behandlungserfolg sicherstellen

Neue Untersuchungen, die bereits etablierte Therapiekonzepte bestätigen, finden sich zum Beispiel bei der Knochenaugmentation. Viele Studien zeigen die Langzeitstabilität boviner Knochenersatzmaterialien. Iglhaut: „Es ist für uns wichtig zu wissen, welche Techniken und Biomaterialien auch langfristig den Erfolg einer Behandlung sichern.“

Das ständige kritische Hinterfragen bewährter Methoden und die Offenheit für Neuerungen zeigen sich auch in der neuen Gestaltung von Sessions der DGI-Jahrestagung. Die Moderatoren aller Sitzungen erhalten in diesem Jahr eine größere Verantwortung: Sie leiten mit dem Übersichtsvortrag in das Thema ein und stellen aktuelle Studienergebnisse vor, um den notwendigen Kontext zu schaffen.

Der Dental Online Channel: live für Sie vor Ort

Als Medienpartner der DGI ist der Deutsche Ärzteverlag in Düsseldorf auf der Implant expo mit einem Stand vertreten, an dem Spannendes passiert: Die Redaktion des Ärzteverlags begleitet das Großereignis umfassend: Vor Ort werden Live-Beiträge in einem kleinen Studio produziert – interessierte Implantologen können gerne als Gäste im Studio am Stand (Nr. 103) vorbeischauen. Aktuelle Nachrichten zum Kongressgeschehen können die Teilnehmer über die App „DGI KONGRESS“ abrufen, die ebenfalls über die Redaktion bestückt wird.

Neben der Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie (ZZI), dem DENTAL MAGAZIN und zm starter erhalten Besucher beim Kölner Medienhaus auch einen vierwöchigen, kostenlosen Testzugang für das Dental Online College.

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mm
ist Redakteur beim Deutschen Ärzteverlag und berichtet im Dental Online Channel von zahnmedizinischen Kongressen. Hauptgebiete Wirtschaft und Praxismanagement.