Bei der Umsetzung helfen CAD/CAM gefertigte Titangitter. Dabei entsteht in einem virtuellen 3D-Modell das Design des Augmentationsvolumens, danach erfolgt der 3D-Druck. Die biologische Ausgestaltung des „Blocks“ besteht zur Hälfte aus autologem Material und zur Hälfte aus KEM. Seiler rät dabei zu keiner Überdimensionierung. Augmentiert wird mit einer Gitterstruktur in ReOss-Technologie. Die maximale Einsatzbreite liege bei einem ganzen Kiefer, jedoch sei zu beachten: „Je größer die Ausdehnung umso eher kommt es zu einer Dehiszenz“, betonte Seiler am Rande des DGMKG-Jahreskongresses in Bonn.

Wie das genau funktioniert und welche Vorteile das Verfahren für die Patienten bietet, erklärt Seiler im Video.

Artikelempfehlungen

  • Bessere Vorhersagbarkeit des Augmentationsergebnisses

    Gut vernetzt: Hightech-Titangitter und Knochenersatzmaterial

    Die GBR-Technik hat sich zum Standardverfahren bei der Regeneration lokal begrenzter Knochendefekte im Kieferbereich entwickelt. Die vom Behandler ausgewählten GBR-Verfahren sollten in jeder klinischen Situation immer eine primäre und sekundäre Zielsetzung erfüllen.

  • Regeneration fördern

    Augmentation mit CAD/CAM-gefertigtem Titangitter in der Unterkieferfront

    Ein neues Verfahren ermöglicht es, mithilfe eines individuellen, CAD/ CAM-gefertigten Titangitters sowie eines Augmentats aus autologem Knochen und partikulärem Knochenersatzmaterial umfangreiche Defekte passgenau zu füllen und zu stabilisieren.

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Bernd Schunk ist als Fachjournalist Leiter der Redaktion Medizin/Zahnmedizin im Deutschen Ärzteverlag.