Abschlusssituation nach inkorporierter Krone Regio 21 © Korsch, Walther, Kasprzyk

In dem vorliegenden Fallbericht wird die erfolgreiche Rekonstruktion des Kieferkamms bei ausgeprägter lateraler und vertikaler Atrophie dargestellt.

Material und Methode

Nach traumatischem Verlust des Zahns 21 wurde vor 17 Jahren ein Implantat Regio 21 inseriert und prothetisch versorgt. Das Implantat wurde zum damaligen Zeitpunkt aufgrund des knöchernen Defizits weit cranial positioniert.

Ergebnisse

Nach 17 Jahren erfolgreicher Versorgung frakturierte das Implantat im apikalen Drittel. Schon vor der erforderlichen Entfernung des verbliebenen Implantatfragments lag infolge der weit cranialen Implantatposition ein ausgeprägtes laterales und vertikales Knochendefizit vor. Zwei Monate nach Explantation erfolgte die Augmentation des Kieferkammdefekts mit SonicWeld Rx, Knochenersatzmaterial und autogenem Knochen. Vier Monate später konnte bei vollständiger Rekonstruktion des Kieferkamms ein Implantat inseriert werden. Nach erfolgreicher Osseointegration des Implantates erfolgte 6 Monate später die prothetische Versorgung.

Erstveröffentlichung: ZZI 2/2015
Autoren: M. Korsch, W. Walther, S. Kasprzyk

Den gesamten Artikel lesen Sie im beigefügten PDF:

Sie müssen eingeloggt sein, um diesen Inhalt aufrufen zu können.

Artikelempfehlungen

  • Studie Implantatüberlebensratestudie

    Atrophierte Oberkieferknochen

    Kurze versus lange Implantate

    Eine prospektive randomisierte klinische Studie über die Versorgung mit kurzen versus langen Implantaten in Kombination mit einem Sinuslift im atrophierten Oberkieferknochen über einen Zeitraum von 3 Jahren.

  • Studie Implantatüberlebensratestudie

    Sky fast & fixed

    Eine zuverlässige Methode in der Sofortimplantation

    Eine retrospektive Studie zum Erfolg und Misserfolg von Sofortimplantation. Bei 30 Patienten wurde das fast & fixed-Verfahren (bredent, Schweden) angewendet und in Kombination sowohl axiale, als auch angulierte Implantate gesetzt.

Teilen: