PD Dr. Michael Stimmelmayr
PD Dr. Michael Stimmelmayr auf der Bühne bei der gemeinsamen Jahrestagung von DGOI, DGÄZ, DGCZ und AG Keramik © Marina Görtz

Die Schalentechnik wurde zunächst von Prof. Dr. Fouad Khoury beschrieben. Er und sein Team stellten sich die Frage, wie man die Augmentation und die Regeneration danach verbessern könne. Besonders in der ästhetischen Zone aufgrund ästhetischer, und im Seitenzahnbereich aufgrund funktioneller Ansprüche, müssen größere knöcherne Defekte vor der Implantatsetzung ausgeglichen werden. Die Blockaugmentation bot jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse.

Auch PD. Dr. Michael Stimmelmayr wendet die Schalentechnik an – jedoch mit einigen Änderungen gegenüber der von Prof. Khoury beschriebenen Methode. Aufgrund seiner Modifizierungen erhält er nicht nur Blöcke für die Augmentation, sondern auch Knochenchips für den Zwischenraum – und somit auch eine gute Revaskularisierung. Insgesamt liefere die Schalentechnik sehr vorhersagbare Ergebnisse bei komplexen lateralen und vertikalen oder dreidimensionalen Hartgewebeaugmentationen.

Wieso er die Schalentechnik der Blockaugmentation vorzieht und welche Veränderungen er an der Schalentechnik von Prof. Khoury vorgenommen hat, das erklärt Stimmelmayr im Interview:

PD Dr. Michael Stimmelmayr im Interview mit Marina Görtz:

Artikelempfehlungen

  • video

    DGOI Wintersymposium

    Autologer versus allogener Knochen

    Welches Augmentatmaterial verwendet werden sollte und wie man es passgenau in Form bringt, erklärte PD Dr. Dr. Markus Schlee nicht nur im Vortrag, sondern auch im Interview mit dem Dental Online Channel.

  • video

    Interview mit Dr. Dr. Dr. Oliver Blume

    Allogene Knochenblöcke – präfabriziert und passgenau

    Die digitalen Aspekte der Knochenaugmentation erläuterte Dr. Dr. Dr. Oliver Blume in seinem Vortrag beim ITI World Symposium. Im Interview mit dem Dental Online Channel beschreibt er das konkrete Vorgehen mittels patientenindividuellen allogenen Knochenblöcken.

Teilen:
mm
Ist Volontärin in der Redaktion beim Deutschen Ärzteverlag.