Vertikaler Knochenaufbau ist eine wichtige begleitende Maßnahme, um einen langfristigen Implantat-Erhalt zu gewährleisten. In vielen Fällen greift diese Behandlungsmethode jedoch nicht. Die Alternative sind dann ultrakurze Implantate. Prof. Dr. Rolf Ewers aus Wien ist seit langem auf dem Gebiet der Implantologie tätig und hat sich vor sieben Jahren auf die Arbeit mit ultrakurzen Implantaten spezialisiert.

Auf dem 12. internationalen Wintersymposium der Deutschen Gesellschaft für Implantologie hielt er einen Vortrag zum Thema „Ultrakurze Implantate: Lassen sich vertikale Augmentationen ganz vermeiden?“. Nach seinem Vortrag hat er im Interview Rede und Antwort gestanden. Sein Resümee fällt positiv aus: „Wir konnten sehr gute Ergebnisse in den vergangenen Jahren erzielen, die wir mit drei Studien belegen können.“

Des Weiteren zeigte er die Limitationen der Behandlung des vertikalen Knochenaufbaus auf, beschreibt die Patientegruppe, für die die Behandlung mit ultrakurzen Implantaten in Frage kommt und gibt einen Ausblick in die Zukunft und auf weitere Trends im Bereich der kurzen Implantate.

Das Interview führte Eva-Maria Hübner.

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