Abb. 1: Klinische Ausgangssituation der Patientin © Schuh

Anhand des vorliegenden Patientenfalls soll deutlich gemacht werden, wie bedeutend die interdisziplinäre Kommunikation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker für das Behandlungsergebnis ist. In unserem dargestellten Patientenfall lernten wir eine sehr nette Frau im Alter von 52 Jahren kennen. Sie war sich im Klaren, dass bei ihrem intraoralen Zustand seit einiger Zeit Behandlungsbedarf bestand.

Es wurde zu Beginn der Behandlung eine Funktionsanalyse durchgeführt. Die klinische Situation (Abb. 1) zeigt zahlreiche insuffiziente Kronenränder, Füllungsränder, kariöse Läsionen und eine schlecht sitzende Teilprothese im Unterkiefer. Die Röntgendiagnostik (Abb. 2) verdeutlicht die Notwendigkeit der Versorgung der Patientin. Im zweiten Quadranten ist der Zahn 26 nicht mehr zu erhalten und im dritten Quadranten der Wurzelrest. Es wurden Modelle angefertigt und mithilfe des Planefinders von

 

Abbildung 2 © Schuh

Udo Plaster im Artikulator montiert. Nach zentrischer Bissnahme und Foto- bzw. Videoanalyse konnte vom Techniker ein Wax-up erstellt werden. Dieses Wax-up enthält bereits alle Informationen, die für das restaurative Behandlungsteam relevant sind.

Das Ziel ist somit festgelegt. Ästhetik und Funktion müssen nun mit einem detaillierten Behandlungsplan erreicht werden.

 

Erstveröffentlichung: DENTAL MAGAZIN 2/2016
Autor: Dr. Paul Leonhard Schuh

Den gesamten Beitrag finden Sie hier im PDF zum Download:

Sie müssen eingeloggt sein, um diesen Inhalt aufrufen zu können.

Artikelempfehlungen

  • Expertenzirkel - ein Thema, drei Meinungen

    Keramik: Implantatmaterial der Zukunft?

    Um den Patientenwünschen nach biologisch orientierten Lösungen gerecht zu werden, bieten immer mehr Hersteller Keramikimplantate an. Doch wann sind die einteiligen Titanalternativen indiziert, wann kontraindiziert? Handelt es sich nach wie vor um Nischenprodukte oder steht bald der Durchbruch an? Darum geht es im Expertenzirkel.

  • Bessere Vorhersagbarkeit des Augmentationsergebnisses

    Gut vernetzt: Hightech-Titangitter und Knochenersatzmaterial

    Die GBR-Technik hat sich zum Standardverfahren bei der Regeneration lokal begrenzter Knochendefekte im Kieferbereich entwickelt. Die vom Behandler ausgewählten GBR-Verfahren sollten in jeder klinischen Situation immer eine primäre und sekundäre Zielsetzung erfüllen.

Teilen: