Anfertigung der finalen Restauration
Anfertigung der finalen Restauration: gefräst, bemalt, gebrannt (Prettau Zirkon, Zirkonzahn) © Plaster/Hrezkuw

Parallel zu einer älter werdenden Patientenschaft steigt zumeist auch die Komplexität der Therapie. Parodontale beziehungsweise weich- und hartgewebliche Defizite, nicht erhaltungswürdige oder fehlende Zähne in den Stützzonen sind Umstände, die individuelle Lösungen erfordern.

Voraussetzung dafür, dass diese prothetischen Lösungen primär funktionell, aber auch phonetisch und ästhetisch langfristig gelingen, sind die enge und frühzeitige Zusammenarbeit (Backward Planning) zwischen Zahnarzt und Zahntechniker sowie die präzise Kommunikation hinsichtlich der anatomischen Parameter des Patienten. Das reproduzierbare Erfassen und referenzierte Übertragen der natürlichen Okklusionsebene sowie der dentalen beziehungsweise skelettalen Mitte des Patienten sind hierbei unabdingbare Voraussetzungen für eine funktionsgerechte, (implantat-)prothetische Versorgung.

Verfahren eröffenen Fertigungswege

Die digitalen Verfahren, explizit das Matchen von Modellation und Gesichtsscan, eröffnen Fertigungswege, deren Endergebnis bei einem strukturierten Vorgehen mit hoher Wahrscheinlichkeit seriös geplant und dem Patienten kommuniziert werden können. Dies umso mehr, wenn sich demnächst mit dem integrierten PlaneAnalyser als Schnittstelle zum JMAnalyser+ Kieferregistriersystem (Zebris medical) im PlaneSystem auch die realitätsnah erfasste physiologische Unterkieferrelation wiedergeben lässt. Damit kann die dynamische Okklusion in Relation zur referenzierten Lage des Oberkiefers rekonstruiert werden und eine noch vollständigere Diagnose und Therapieplanung erfolgen. Ein weiteres Beispiel dafür, wie die digitalen Möglichkeiten Zahnarzt und Zahntechniker in die Lage versetzen, mit mehr Effektivität und Effizienz eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen.

Quelle: teamwork 01/2016
Autor: Udo Plaster, Ztm., und Dr. Siegfried Hrezkuw

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