Auf der Bühne gab es von den Referenten einen Rundumschlag aller Themen der Zahnmedizin. Den Anfang machte Dr. Andreas Habash mit der Endodontie. Er wollte die Teilnehmer nicht nur für das Feld der Endo weiter begeistern, sondern hatte auch viele praktische Tipps im Gepäck.

Zum Beispiel, dass Kofferdam auch in der Endo heutzutage unersetzlich ist. „Haben Sie auch immer einen latexfreien Kofferdam für die allergischen Patienten parat“, rät Habash. Für provisorische Verschlüsse verwendet er statt Watte Schaumstoff-Peletts, und die Längenmessung der Wurzelkanäle läuft bei ihm in der Praxis nur noch über die Endometrie.

Problem Datenverlust

Beim Thema Röntgen hatte Prof. Dr. Ralf Schulze viele wichtige Informationen mitgebracht. Sein erster Tipp: Wenn man mit digitalen Daten in der Praxis arbeitet, immer an die Datensicherung und das Umspeichern denken! „Wenn Sie einen Datenverlust erleiden, haben Sie ein massives Problem.“ Neben aktuellen Röntgentrends, dem immer wichtiger werdenden digitalen Röntgen und Indikation für das DVT, sprach Schulze aber auch momentane Entwicklungen an. „Röntgen steh stark unter Beobachtung“, verriet der Experte. Vor allem Praxen, die über ein DVT-Gerät verfügen würden, könnten mit einem Besuch des Ordnungsamtes rechnen.

Nicht nur der Druck auf zahnärztliches Röntgen steige, auch die Rahmenbedingungen würden sich ändern: 2018 erwartet er ein neues Strahlenschutzgesetz. Möglich sei dann, dass die Rahmenbedingungen deutlich schwerer werden würden. „Machen Sie lieber jetzt die DVT-Fachkunde, auch wenn Sie noch kein Gerät besitzen.“

Hajtó und Werling waren zufrieden mit der Premiere des Dental Cal Education Events. „Wir haben zwar noch einige Punkte, die Platz für Verbesserungen lassen, haben aber ein generell gutes Feedback von den Teilnehmern und auch den Industrieausstellern bekommen“, sagte Werling.

Artikelempfehlungen

Teilen:
mm
Fachredakteur beim Deutschen Ärzteverlag mit Schwerpunkten Praxismanagement, Digitales und Praxismitarbeiterinnen