Dr. Gudrun Kaps-Richter mit der Preisträgerin Dr. Ghazal Aarabi (v.l.n.r.) © Martin Duschek

Den mit 3000 Euro dotierten Förderpreis überreichte die stellvertretende FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Gudrun Kaps-Richter am 19. Februar bei der Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen Winterkongresses des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) in Ischgl.

Zusammenhang von Parodontitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Aarabi wurde für ihr Forschungsprojekt zum Thema „Entzündungen der Mundhöhle als unabhängige Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen“ ausgezeichnet. In der Studie untersucht die Wissenschaftlerin, inwieweit Parodontitis und Gingivitis über systemische und genetische Effekte Atherosklerose und Thrombose, die auch Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind, begünstigen. Aus den Ergebnissen wird ein innovatives Präventionskonzept entwickelt, mit dem kardiovaskuläre Erkrankungen durch optimale Mundhygiene und Parodontitistherapie vorgebeugt werden.

Die Preise der Stiftung Zahnärztliche Wissenschaften werden jedes Jahr vom FVDZ ausgelobt. Für den Förderpreis 2018 können wissenschaftliche Arbeiten bis zum 31. Oktober 2017 bei der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier. 

Artikelempfehlungen

  • PD Dr. Moritz Kebschull ausgezeichnet

    Socransky-Preis 2017 geht nach Bonn

    Große Auszeichnung für den Bonner Parodontologen PD Dr. Moritz Kebschull: Auf der Jahrestagung der International Association for Dental Research (IADR) in San Francisco erhielt er den renommiertesten internationalen Forschungspreis in der Parodontologie: den IADR Sigmund S. Socransky Young Investigator Award.

  • podcast

    Dr. Peter Engel (BZÄK) fordert Reform des Zulassungsverfahrens

    Zahnmedizinstudium ohne Einser-Abitur?

    Seit Jahren gilt: Wer Zahnmedizin studieren will, braucht ein Top-Abitur – Stichwort: Numerus clausus. Aber machen nicht auch Empathie und Erfahrung einen guten Implantologen oder Parodontologen aus – und nicht nur Bestnoten? Im Telefoninterview erklärt Dr. Peter Engel (BZÄK), warum das Zulassungsverfahren reformiert werden sollte.

Teilen:
mm
Ist Volontärin in der Redaktion Medizin/Zahnmedizin beim Deutschen Ärzteverlag.