zm-online berichtet von einer aktuellen Studie, die an den Universitäten in Louisville (UofL), Kentucky, und der Henan University of Science and Technology in Luoung, China, durchgeführt wurde. Die Wissenschaftler untersuchten Gewebeproben von 100 Patienten, die an einem Speiseröhrenkrebs erkrankt waren, bezüglich ihrer parodontalen Keimflora. Diese Proben verglichen sie mit den Geweben von 30 krebsgesunden Patienten.

Bei 61 Prozent der Krebspatienten konnte das Bakterium nachgewiesen werden, jedoch trug keiner der gesunden Patienten den Keim in sich. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass diese Tatsache auf einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Bakteriums Porphyromonas gingivalis, das maßgeblich für eine Parodontitis verantwortlich ist, und einem Oesophagus-Karzinom hinweisen könnte. Gerade im Anfangsstadium sei der Oesophagus-Krebs sehr schwierig zu entdecken.

Quelle: Presence of Porphyromonas gingivalis in esophagus and its association with the clinicopathological characteristics and survival in patients with esophageal cancer, Shegan Gao et al., Infectious Agents and Cancer, doi:10.1186/s13027-016-0049-x, published online 19 January 2016.

Quelle: zm-online, 04.04.16

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