Die momentan praktizierte Klassifikation unterteilt die Parodontitis in agressive und chronische Fälle. Das diese Klassifikation, wie sie vor 18 Jahren vorgenommen wurde, überholt sein könnte, zeigen neue Erkenntnisse auf molekularbiologischer Ebene. PD Dr. Moritz Kebschull erläutert im Interview, warum es für Praktiker schwierig ist, die Klassifikation in aggressive und chronische Parodontitis vorzunehmen, welche besondere Rolle die Gene bei einer neuen Klassifizierung spielen könnten und was das für den praktizierenden Zahnarzt für Folgen haben könnte.

Kebschull wird beim „2017 World Workshop on the Classification of Periodontal and Peri-Implant Diseases“, der am 9. November in Chicago stattfinden wird, dabei sein. Dort soll die aktuell gültige Klassifikation parodontärer Erkrankungen auf weltweiter Ebene diskutiert und überarbeitet werden.

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Redakteurin Medizin Zahnmedizin im Deutschen Ärzteverlag, Schwerpunkte: Implantologie, Parodontologie, Endodontologie, digitale Zahnheilkunde.