In der nicht-chirugischen Paro-Therapie seien das traditionelle Scaling und Root planning immer noch der Goldstandard. Bei den ergänzenden Therapieformen sieht Kasaj nur einen geringen Zusatzeffekt oder zu wenig wissenschaftliche Evidenz.

Dazu zählen für den Parodontologen beispielsweise die subgingivale Applikation von Antiseptika, die photodynamische Therapie, der Einsatz von Laser oder die lokale sowie systemische antimikrobielle Therapie.

In der parodontalen Chirurgie bewertet Kasaj vor allem augmentative Verfahren positiv. Diese würden die Prognose von Zähnen verbessern. „Wir können zwar nicht jeden Zahn erhalten, aber augmentative Verfahren erhöhen das biologische Potenzial – selbst bei größeren Defekten.“

Im Audio-Interview spricht Prof. Kasaj über die nicht-chirurgische Parodontitis-Therapie:

 

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mm
Fachredakteur beim Deutschen Ärzteverlag mit Schwerpunkten Praxismanagement, Digitales und Praxismitarbeiterinnen