Nur ein kleiner Teil der zahlreichen Studien zu Parodontopathien sei für eine Nutzenbewertung verwendbar. Es gebe, so hatte das IQWIG festgestellt, zwar eine Vielzahl von Behandlungen, aber nur bei zwei Therapien gebe es Studiendaten, die einen Anhaltspunkt für einen höheren Nutzen zeigten.

Prof. Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, empfiehlt, künftig für diesen Bereich verstärkt evidenzbasierte Studien zur Nutzenbewertung durchzuführen. Er betont aber auch, dass die „Literatur nur die eine Seite des Geschehens ist“ und die interne Evidenz, also die individuelle Erfahrung des Zahnarztes, ein nicht zu unterschätzender Faktor sei.

In einem Editorial in der Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift (DZZ) sprach Oesterreich bereits über die evidenzbasierte Zahnmedizin. Den kompletten Beitrag können Sie sich hier herunterladen:

Artikelempfehlungen

Teilen:
mm
Bernd Schunk ist als Fachjournalist Leiter der Redaktion Medizin/Zahnmedizin im Deutschen Ärzteverlag.