Pressekonferenz der RFP mit Prof. Jepsen (r.). © Sven Skupin

Der Appell der European Federation of Periodontology (EFP) geht an alle Akteure im Gesundheitswesen. Das berichtet die zm-online von der Pressekonferenz der EFP in Frankfurt/M. anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums. Insbesondere auf Parodontologen und Zahnärzte komme es bei der PAR-Prävention an.  Denn diese hätten die Chance,  Patienten dabei zu unterstützen, ihre Mundgesundheit zu erhalten, zu verbessern und Erkrankungen zeitig zu erkennen. Der Verband hatte bereits  im Jahr 2014 dazu ein Manifest veröffentlicht. Ziel war es, alle Zahnärzte und Gesundheitsberufe anzusprechen, damit sie sich zu beteiligen und das Manifest unterzeichnen.

Zum Hintergrund

Nach Angaben des EFP-Präsidenten, Prof. Dr. Søren Jepsen, ist die schwere Parodontitis die sechsthäufigste Krankheit weltweit. Ihm zufolge sind elf Prozent der Weltbevölkerung betroffen. Die zm-online zitiert Jepsen mit dem Fazit: „Die Prävention von Parodontitis ist möglich. Die Krankheit kann leicht erkannt, erfolgreich therapiert und über einen längeren Zeitraum kontrolliert werden.“

Denn eine schwere Parodontalerkrankung kann schwerwiegende Folgen haben. Auf einige wies laut zm-online Prof. Dr. Ian Chapple, Birmingham, Vorsitzender des wissenschaftlichen Ausschusses der EFP, hin: Bei einigen Patienten könne sie ein Auslöser für eine andere chronische, nicht-übertragbare Erkrankung sein. In dieses Spektrum fallen etwa Nierenerkrankungen, COPD, die rheumathoide Arthritis, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Quelle: zm-online, 01.05.2016

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