Ist sie das implantologische Analogon der Parodontitis? Welches sind typische Befunde, die uns zur Diagnose „Periimplantitis“ führen? Und wie kann man sie bekämpfen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Dr. Daniel Engler-Hamm in diesem ersten Teil seines Vortrages.

Grundlegend muss erwähnt werden, dass die Periimplantitis aus ätiologischer Sicht nicht immer als solche eingestuft werden kann. Vielmehr sind es in den meisten Fällen iatrogene Faktoren, die zu einem Knochenverlust, der das physiologische Maß im Rahmen des Knochenremodellings übersteigt, führen. In diesem Zusammenhang ist die Wichtigkeit der korrekten Implantatposition hervorzuheben, sowohl in apiko-koronaler, in mesio-distaler als auch in anterior-posteriorer Richtung.

Vereinfacht bedeutet dies: ist von Beginn an zu wenig Knochen vorhanden, stehen Implantate zu nah beieinander oder sind sie zu weit nach subkrestal positioniert, so dass das Implantat-Abutment-Interface eine potentielle Nische für eine bakterielle Leakage darstellt, kommt es zu Knochenverlusten und -resorptionen, die pathologischer Natur sind und das Outcome der prothetischen Rehabilitation langfristig verschlechtern.

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Quelle: Dental Online College
Experte: Dr. Daniel Engler-Hamm, Spezialist für Parodontologie (DGP) und Tätigkeitschwerpunkt Implantologie (DGI)

Diesen und weitere Teile des Vortrags können Sie sich hier ansehen (kostenpflichtiges Angebot).