Die Prognose bei periimplantären Entzündungen hat sich in den letzten Jahren immer mehr verbessert. Die Laser-Therapie ist hier eine Option, die an Bedeutung gewinnt. Prof. Dr. Dr. Anton Sculean, Direktor der Klinik für Parodontologie, Universität Bern, wendet den Laser in die Periimplantitis-Therapie bei sich in der Klinik bereits an.

Erst einmal sei es wichtig heraus zu finden, ob ein Implantat noch erhaltungswürdig sei und eine positive Prognose habe, so Sculean im Gespräch mit dem Dental Online Channel. Wenn aber entschieden werde, eine Laser-Therapie einzuleiten, werde zunächst die Wand der periimplantären Tasche kürettiert und anschließend mit dem Dioden-Laser (810nm) bestrahlt. Dieser Vorgang werde innerhalb der Therapie zweimal, je nach einer Woche, wiederholt.

Die Erfolgsrate liege bei etwa 30 Prozent.

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mm
Ist Volontärin in der Redaktion Medizin/Zahnmedizin beim Deutschen Ärzteverlag.