Panoramaschichtaufnahme (PSA) mit dem Ausgangsbefund der Periimplantitis im Oberkiefer © Peer W. Kämmerer

Ziel:

Ziel der vorliegenden Falldarstellung ist die Beschreibung einer komplexen regenerativ-chirurgischen Periimplantitistherapie.

Material und Methode:

Bei einer 70-jährigen Patientin vor Bisphosphonattherapie mit Periimplantitis an 7 Implantaten im Oberkiefer wurde eine erfolgreiche Periimplantitistherapie, bestehend aus einer Umarbeitung der Prothese, einer supra- und subgingivalen Reinigung sowie einer photodynamisch aktivierten Therapie, durchgeführt. Anschließend erfolgten die chirurgische Degranulation des periimplantären Gewebes mit einer kombiniert mechanischen/chemischen
Reinigung der exponierten Implantatoberflächen sowie eine Augmentation mit Knochenersatzmaterial und eine abschließende Weichgewebskorrektur mittels xenogener Membran.

Schlussfolgerung:

Mittels des vorgestellten Protokolls zur Periimplantitistherapie lassen sich gute Ergebnisse erzielen und ein Implantaterhalt kann auch in kritischen Situationen erreicht werden.

Lesen Sie den vollständigen Fallbericht als pdf-Datei
(Erstveröffentlichung ZZI – Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie 01/2017, S. 66-70):

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