© Fairtrade Deutschland

Vorurteile prägen immer wieder unser Denken! So sind beinahe alle Patienten der Meinung, Zahnärzte seien Großverdiener und führen einen 7er-Audi oder einen Porsche Cayenne. Die meisten Zahnärzte sind wiederum der Meinung, Marketing sei Synonym für Aufschwatzen, Andrehen und Verkaufen. Nun, so wie das Erste ein Klischeebild ist, so hat auch das Zweite nicht wirklich viel mit der Wahrheit zu tun!

Vorurteile – egal welcher Art – sind das Resultat fehlender Informationen und mangelnder Kenntnis. Wenn dem Patienten bewusst wäre, dass sein Zahnarzt den in Rechnung gestellten Betrag nicht einfach als Honorar für sich behält, sondern damit seine Personal- und Betriebskosten begleicht sowie den Kredit für die technische Ausrüstung zurückbezahlt, dann würde er sicherlich seine Vorstellungen überdenken. Mit genau diesem Anliegen soll der vorliegende Artikel gerade jenen Zahnärzten, die bisher Marketing weit von sich gewiesen haben, fundierte Erklärungen vermitteln, sodass diese ihre Ansichten überdenken können.

Nicht alles ist gleich

Obwohl es eine Vielzahl an ähnlichen Definitionen gibt, lässt sich Marketing wie folgt umschreiben: „Sämtliche Maßnahmen, die ein Unternehmen oder eine Organisation unternimmt, um ein Produkt oder eine Dienstleistung auf den Markt zu bringen mit dem Ziel, Interessenten dafür zu gewinnen.“ Nun, wenn man bedenkt, dass eine Praxis zahnmedizinische Leistungen anbietet, Patienten sucht, die diese in Anspruch nehmen möchten, und die medizinische Behandlung auch noch in Rechnung stellt – egal ob der Kasse oder direkt dem Patienten –, dann kann man die Existenz von Marketing in der Dentalbranche nicht leugnen. Entscheidend ist wie man Marketing versteht und interpretiert. 

Erstveröffentlichung: DENTAL MAGAZIN 03/2016
Autor: Daniel Izquierdo Hänni

Der gesamte Beitrag hier zum Download:

Sie müssen eingeloggt sein, um diesen Inhalt aufrufen zu können.

Artikelempfehlungen

  • video

    Umstellung auf DICOM

    Hilfestellung für Praxisinhaber

    Ab 2020 gilt der neue DICOM Standard. Auf der IDS hat der Dental Online Channel bei Dürr Dental, Carestream Dental und Dentsply Sirona nachgefragt, wie die Firmen die Praxisinhaber mit neuen Produkten bei der Umstellung unterstützen.

  • Orthopantomogramm

    Computertomografie

    CT oder DVT – Was ist beihilfefähig?

    Die Bundesnetzagentur hat im März 2015 folgende Information veröffentlicht: „Computertomografie im Zusammenhang mit der Planung von Implantaten ist nicht beihilfefähig."

Teilen: