Aufklärung und Dokumentation

Mit dem „Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten“ und seinen Auswirkungen auf die behandelnden Implantologen hat sich die DGI im Rahmen ihres Sommersymposiums Anfang Juli in Frankfurt befasst. Unser Special zählt alle Fakten und wesentliche Urteile dazu auf, stellt dar, wie Juristen – Anwälte und Richter – das Gesetz interpretieren und gibt praktische Tipps von erfahrenen Implantologen, wie Regresse und Schadenersatzklagen vermieden werden können.

Aufklärung und Dokumentation

Patientenrechtegesetz: Worauf müssen Implantologen achten?

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Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz lieferte zum Auftakt des DGI Sommersymposiums in Frankfurt wesentliche Fakten zur Aufklärung und Dokumentation aus allgemeiner und chirurgischer Sicht.

Aufklärung und Dokumentation aus Sicht eines Richters

Die Aufklärung über Alternativen ist essenziell

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Die Beweislast ist entscheidend in Prozessen, bei denen es um die Aufklärungspflicht des Zahnarztes geht, sagt der Richter Dr. Rainer Fries. Dabei haben nach seiner Einschätzung von 100 Arzthaftungsklagen rund 80 keinen Erfolg.

Aufklärung und Dokumentation aus Sicht einer Kammer-Justiziarin

Es genügt nicht, Recht zu haben…

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„… man muss es auch beweisen können“, sagt die Fachanwältin für Medizinrecht Susanne Ottmann-Kolbe. Das Patientenrechtegesetz beinhaltet kaum wirklich Neues“, Und doch sollen Zahnärzte genau hinschauen.

Beratungs- und Aufklärungsgespräch in der Implantologie

Fragebogen spiegelt eigenes operatives Vorgehen

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Im Laufe der Jahre hat der MKG-Chirurg Prof. Dr. Hans-Joachim Nickenig in Köln seinen Fragebogen für die Patientenaufklärung selbst weiterentwickelt. Dieser Fragebogen entspricht seinem operativen Vorgehen detailliert.

Aufklärung und Dokumentation aus prothetischer Sicht

„Machen Sie für sich einen Standard“

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Wer den „worst case“ sowohl für den Patienten wie für sich selbst als Behandler vermeiden möchte, sollte als Prothetiker bereits in der Planung Fehler vermeiden, meint Prof. Dr. Peter Pospiech.

Relevanz der Fotodokumentation in der Praxis

„Sie haben eine steilere Lernkurve“

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Zahnärzte achten bislang noch zu wenig auf die Fotodokumentation ihrer Fälle, sagt PD Dr. Dr. Philipp Streckbein, Oberarzt der MKG-Chirurgie am Universitätsklinikum Gießen/Marburg. Dabei sei dies auch unter dem Aspekt der Nachweisbarkeit im Streitfall sehr sinnvoll.

DVT in der Patientendokumentation

Problem der richtigen Ziffer

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Das Thema DVT ist im Patientenkontakt häufig zuvorderst ein Thema der Kosten. Dass die Kosten für diese dreidimensionale Tomografie von den Kassen in der Regel nicht übernommen werden, ist ein großes Problem, sagt Prof. Dr. Dr. Matthias Schneider, MKG-Chirurg aus Dresden.

Aufklärung zur Socket preservation

So rechnen Sie ab

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Zur Socket preservation hat der Ausschuss Gebührenrecht der Bundeszahnärztekammer mit Unterstützung der DGZMK und der DGMKG eine tabellarische Aufstellung knochenchirurgischer Leistungen und Leistungskombinationen unter dem Titel „Knochenmanagement“ erarbeitet.

Aufklärung und Dokumentation bei schwieriger Indikationsfindung

Laufzettel für die Risiko-Evaluation

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Als Risiko-Patienten mit entsprechendem Anspruch an die Patienteninformation und Dokumentation gelten kompromittierte Patienten mit unterschiedlich ausgeprägten Risiken. Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz stellte diese Risikoprofile in Frankfurt vor.

Schlichtungsstellen vermitteln bundesweit

Streitfall Aufklärung: Nicht gleich vor Gericht gehen

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Ein Rechtsstreit um die korrekte Aufklärung kann den betroffenen Implantologen und seinen Patienten viel Zeit, Geld und Nerven kosten. Bundesweit bieten daher die Landeszahnärztekammern Vermittlungsverfahren an. Die Vorteile erklärt im Interview RA Susanne Ottmann-Kolbe, Leiterin der bayerischen Schlichtungsstelle.

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