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Trend zu allogenen Knochenblöcken

Hat Eigenknochen ausgedient?

Allogene Knochenblöcke gewinnen an Akzeptanz. Sie sind derzeit vor allem zur lateralen Augmentation von Kieferdefekten indiziert. Für die Patienten ist dieses Vorgehen weniger belastend. Welche Chancen und Herausforderungen das Verfahren bietet, erklärte PD Dr. Dr. Peer W. Kämmerer im Interview mit dem DENTAL MAGAZIN.

KEM plus Emdogain

Hoffnungslose Zähne retten

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Dr. Jochen Tunkel, Bad Oeynhausen, hat ein Konzept zur Erhaltung „hoffnungsloser Zähne“ entwickelt, um „geschlossene Zahnreihen geschlossen zu halten“ oder strategische Pfeilerzähne zu „retten“. Vorausgesetzt, die Gesamt-Defektkomponente sei „irgendwo vertikal“, funktioniere eine Regeneration mit bovinem Knochenersatzmaterial (KEM) plus Emdogain selbst bei großen, den Zahn zirkulär umfassenden Defekten. Man erhalte zum Teil zwar nur eine 50- bis 60- prozentige Defektauffüllung, doch selbst das sei ein Riesenerfolg. „Denn die Alternative ist die Extraktion“.

Interview mit Dr. Dr. Dr. Oliver Blume

Allogene Knochenblöcke – präfabriziert und passgenau

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Die digitalen Aspekte der Knochenaugmentation erläuterte Dr. Dr. Dr. Oliver Blume in seinem Vortrag beim ITI World Symposium. Im Interview mit dem Dental Online Channel beschreibt er das konkrete Vorgehen mittels patientenindividuellen allogenen Knochenblöcken.

Allogene Knochenblöcke

Alternative zu Eigenknochen

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Allogene Knochenblöcke sind bereits heute eine gute Alternative zu autologem Knochen. In Kombination mit Schmelzmatrixproteinen könnten sich ihre osteoinduktiven Eigenschaften noch weiter verbessern. Davon zeigt sich PD Dr. Dr. Peer Wolfgang Kämmerer, Rostock, überzeugt: „Das versuchen wir aktuell auch in einer Studie zu belegen“, kündigt er im Video-Interview an.

Möglichkeiten und Grenzen der GTR

Schmelzmatrixproteine in der Praxis

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GTR und GBR versprechen einen echten Wiedergewinn verloren gegangener parodontaler Strukturen mit Neubildung von Wurzelzement, Desmodont und Alveolarknochen. In Kombination mit Schmelzmatrixproteinen sind Attachmentgewinne von bis zu 4 mm möglich, heißt es. PD Dr. Stefan Fickl im Interview mit dem DENTAL MAGAZIN.

Weichgewebsmanagement

Kollagenmatrix holt auf

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Noch ist das autologe Bindegewebstransplantat Goldstandard bei der Behandlung umfassender Rezessionsdefekte. Doch die Entnahme ist schmerzhaft. Zudem steht autologes Gewebe nicht immer in ausreichender Menge oder Qualität zur Verfügung. Die Alternative: dermale Kollagenmatrizes porcinen oder humanen Ursprungs. In Kombination mit koronalen Verschiebelappen und Emdogain ließen sich damit heute ähnlich gute Ergebnisse generieren wie mit autologen Bindegewebstransplantaten allein, sagt Prof. Dr. Dr. Adrian Kasaj, Mainz.

Themenspecial Durchmesserreduzierte BLT-Implantate