Eine unbeweglich angelagerte, möglichst keratinisierte Mukosa im Bereich der Implantatdurchtrittsstelle verbessert die Putzbarkeit und schützt vor Knochenverlust. Entscheidend ist nicht die Dicke der Mukosa, sondern deren Unbeweglichkeit und Breite. Das zeigen aktuelle Daten. Als Orientierungshilfe dient eine Klassifizierung, die Prof. Dr. Anton Sculean, Bern, im Interview vorstellt. Danach besteht bei Klasse 1- und Klasse-2-Situationen noch kein bzw. eher geringer Handlungsbedarf. Bei Klasse-3 und 4-Defekten empfehlen sich koronale Verschiebelappen, Bindegewebstransplantate oder freie Schleimhauttransplantate, um Patienten die Putzbarkeit zu ermöglichen.