Zahnärzte sollten sich darauf einrichten, dass heute das Gros der Materialien im CAD/CAM-Verfahren bearbeitet wird. Metallkeramik sei zwar nach wie vor Goldstandard, doch letztlich zu teuer. Die konventionelle Verarbeitung reduziere sich deshalb mehr und mehr auf die Verblendung. Das führe zu deutlichen Veränderungen in der rekonstruktiven Zahnheilkunde.

Von den Glaskeramiken sei Lithium-Disilikat sicherlich die stabilste Lösung und zudem exzellent dokumentiert, auch für implantatprothetische Restaurationen, sagt Sailer. Das könne man von den Hybridkeramiken derzeit noch nicht behaupten. Die Datenlage sei dünn, es brauche noch Studien.

Grundsätzlich plädiert Sailer für verschraubte prothetische Lösungen. „Zementreste können wir heute nicht kontrollieren.“

Artikelempfehlungen

  • video

    Interview Dr. Peter Gehrke und ZT Carsten Fischer

    CAD/CAM-Abutments: Das sind die Vorteile

    Digitale Lösungen sind in der Implantatprothetik immer mehr auf dem Vormarsch. Im Interview sprechen Dr. Peter Gehrke (Ludwigshafen) und ZT Carsten Fischer (Frankfurt/Main) darüber, welche Vorteile CAD/CAM-Abutments bieten.

  • Chairside-Software

    Implantatversorgungen

    CAD/CAM chairside: Alles aus der Praxis

    Mit CAD/CAM chairside ist es jetzt möglich, bei Implantatversorgungen den gesamten Arbeitsprozess in der Zahnarztpraxis durchzuführen.

Teilen:
mm
Redakteurin Medizin Zahnmedizin im Deutschen Ärzteverlag, Schwerpunkte: Implantologie, Parodontologie, Endodontologie, digitale Zahnheilkunde.