„Wer nicht analog kann, kann auch nicht digital“, so Uwe Breuer, Präsident des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI). Bis zum zweiten Ausbildungsjahr arbeiten die Auszubildenden zum Zahntechniker analog mit Modellen. Erst danach folgt die Umsetzung ins Digitale über CAD/CAM. Dabei ist die Digitalisierung ein motivierender Faktor für Jugendliche, sich für eine Ausbildung als Zahntechniker zu interessieren, so Breuer.

Ein weiterer Aspekt der Digitalisierung in der Zahntechnik ist der 3D-Druck. Obwohl viele Aspekte noch nicht ausgereift sind, sind Bohrschablonen ein Beweis für die gute Umsetzung der Digitalisierung. Sollte eine Schablone abbrechen, ist nicht direkt alles verloren, sondern man druckt die Schablone einfach erneut aus. Doch die Materialien stellen laut Breuer einen Knackpunkt dar, weswegen man bei manchen Aspekten noch mit der Digitalisierung warten sollte.

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Bernd Schunk ist als Fachjournalist Leiter der Redaktion Medizin/Zahnmedizin im Deutschen Ärzteverlag.