Keramikimplantat
Keramikimplantate sind eine adäquate Ergänzung im implantologischen Portfolio. © Schnutenhaus

Zwar war das Anpassen des Implantatkopfes bis zu einem gewissen Maße möglich, doch für die prothetische Versorgung waren keine praxisgerechten Methoden bekannt. Anders bei ceramic.implantat.

Hier hat der Hersteller die prothetischen Belange in die Entwicklung einbezogen und ein durchdachtes Komplettsystem entwickelt. Es ist möglich, geringfügige Formänderungen am Implantatkopf vorzunehmen und trotzdem konfektionierte Abformkappen zu verwenden. Es wird kein Abutment benötigt. Daraus ergibt sich nicht nur ein wirtschaftlicher Vorteil.

Auch die kritische Implantat-Abutment-Verbindung wird umgangen. Am Interface zweiteiliger Implantate kann es durch biologische und mechanische Ursachen – bedingt durch den Microgap zwischen Implantat und Abutment – zur Ausbildung von Knocheneinbrüchen von zirka 2 mm apikal kommen. Diese Problematik gibt es bei einteiligen Implantaten nicht.

Fazit

Keramikimplantate sind heute eine adäquate Ergänzung im implantologischen Portfolio. „Je nach Indikation und Patientenbedürfnis verwenden wir entweder konventionelle zweiteilige Titanimplantatsysteme oder greifen auf Keramikimplantate zurück“, sagt Dr. Sigmar Schnutenhaus, Autor des im DENTAL MAGAZIN erschienen Artikels.

In ceramic.implant von vitaclinical hat er ein „chirurgisch und prothetisch gut durchdachtes System für die metallfreie implantatprothetische Therapie“ gefunden. Die bisherigen Erfahrungen seien sehr gut. „Für den praktizierenden Kollegen ist zusätzlich zur hervorragenden Weichgewebsadaption die vorgestellte Möglichkeit der einfachen und präzisen Abformung eines geringfügig individualisierten Implantatkopfes herauszustellen.“

Quelle: DENTAL MAGAZIN 6/2016
Autor: Dr. Sigmar Schnutenhaus

Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Artikelempfehlungen

  • 5. CAMLOG Zahntechnik Kongress 2017

    Colosseum Essen

    5. CAMLOG Zahntechnik-Kongress 2017

    Am 13. Mai 2017 findet der 5. CAMLOG Zahntechnik Kongress im Colosseum in Essen statt. Unter dem Leitgedanken „Faszination Implantatprothetik“ tauschen sich erfahrene Experten und Kongressteilnehmer über neue Entwicklungen und Materialien sowie über die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Zahntechnik aus.

  • video

    CAMLOG

    Individuelle Vollzirkonabutments für zweiteiliges Keramikimplantat

    Mit individuellen Vollzirkonabutments für das neue zweiteilige Keramikimplantat CERALOG Hexalobe ist CAMLOG eine echte Überraschung gelungen. Auch das 2013 eingeführte iSy-Implantatsystem feiert Erfolge. Das auf Einfachheit und Effizienz ausgelegt Konzept wird immer beliebter, wie Chief Marketing Officer Holger Essig im Interview betont.

Teilen: