Dr. Gerhard Werling
Dr. Gerhard Werling während einer OP in seiner Praxis in Bellheim. © Dentsply Sirona

Der neueste Stand der zahnärztlichen Kunst in der Implantologie: Am 6. Dezember konnten Zuschauer eines von Dentsply Sirona geschalteten Livestreams unmittelbar miterleben, wie Dr. Gerhard Werling, ein erfahrener Implantologe und langjähriger CEREC-Nutzer, eine Patientin mit zwei Implantaten unter Zuhilfenahme von Sicat Bohrschablone versorgte. Zahnarzt Dr. Frank Zastrow aus Wiesloch kommentierte den Ablauf der OP und gab währenddessen Hintergrundinformationen zu den Arbeitsschritten, dem Verfahren und zu den während der OP eingesetzten Produkten.

„Kollegen und Experten der Dental-Community live mit in den Operationssaal zu nehmen ist für uns sehr spannend. Wir wollten ihnen zeigen, wie sie ihren Workflow und den Behandlungserfolg noch weiter optimieren können, und das ganz einfach“, erläutert Dr. Werling. Dazu verwendet er schon seit einiger Zeit DVT-Scans seines Orthophos XG 3D-Röntgensystems und Optiguide-Bohrschablonen der Firma Sicat: „Ohne den Blick in die dritte Dimension erlebt man bei Operationen oftmals Überraschungen. Es zeigt sich, dass Position und Winkel des Implantats aus prothetischer und ästhetischer Sicht keine optimale Versorgung erlauben. Dank vorheriger Planung und der darauf basierenden Bohrschablone kann ich sicher sein, dass das Implantat zu 100 Prozent so sitzen wird, wie ich es vorgesehen habe“, erklärt er.

Geführte Implantologie

Für die geführte Implantologie gibt es verschiedene Verfahren, die implantierende Zahnärzte entsprechend ihrer Praxis-Ausstattung wählen können. Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein Implantologe mit Cerec für computergestützten Zahnersatz verfügt. Er formt die Zahnsituation mit der Cerec Omnicam optisch ab und konstruiert mithilfe der Cerec-Software den prothetischen Vorschlag. Die CAD-Daten importiert er dann in die Implantatplanungssoftware Galileos Implant und fusioniert sie mit den 3D-Röntgendaten eines DVT-Systems von Dentsply Sirona.

So lassen sich die chirurgische und die prothetische Planung virtuell aufeinander abstimmen. Dann übermittelt er die digitalen Planungsdaten per Upload zur Bohrschablonenherstellung an Sicat. Durch die Kombination von 3D-Bildgebung und Cerec kann der Behandler in einem einfachen Prozess schnell und sicher implantieren. Auch die Patienten profitieren von den kürzeren Eingriffszeiten. Sie schätzen die gute Visualisierbarkeit der Planung, die ihre Akzeptanz erhöht und dazu führt, dass sie angstfreier in die OP gehen. Zudem erleben sie das geführte Verfahren als komfortabel, da die OP minimalinvasiv ist und ein geringeres Trauma verursacht.

Zuschauer von Vorteilen überzeugen

Bei der Live-OP konnten sich die Zuschauer von diesen Vorteilen überzeugen. „Wir erhalten nur positives Feedback von Patienten welche auf diese Art und Weise behandelt worden sind und stellen, gegenüber der klassischen Aufklärung ohne 3D-Visualisierung der Planungen fest, dass mehr Patienten Implantatversorgungen bei sich durchführen lassen. Ich betrachte geführte Verfahren als die Zukunft der Implantologie. Denn sie sorgen für eine größere Präzision und insbesondere in schwierigen Fällen für eine höhere Sicherheit. Indem wir unsere Erfahrungen mit der Community teilen, heben wir die zahnärztliche Kunst auf ein neues Level. Das sind wir unseren Patienten schuldig“, sagt Werling.

Wer den Livestream nicht wahrnehmen konnte, findet das Video der Implantat-OP nun auf dem Dentsply Sirona Youtube Channel

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