Fachlicher Nachbericht der IDS 2019

Workflows und Werkstoffe

Die Akteure in der Dentalbranche haben in den letzten Jahren zahlreiche technologische Impulse aufgenommen. Man denke zum Beispiel an CAD/CAM, an digitale Bildgebungsverfahren, an den 3-D-Druck oder an innovative Werkstoffe. Wie sich diese Trends aktuell in neuen Verfahren und Produkten konkretisieren, zeigte die 38. Internationalen Dental-Schau 2019, die am 16. März 2019 nach fünftägiger Dauer zu Ende ging.


Die Verbreiterung der Mukosa mittels einer Kollagenmatrix als Alternative zum freien Schleimhauttransplantat

Darstellung eines Falles mit postoperativen Ergebnissen

Das freie Schleimhauttransplantat (FST) gilt zur Verbreiterung der befestigten keratinisierten periimplantären Mukosa (KM) als Goldstandard. Zur Transplantatentnahme vom seitlichen Gaumen ist allerdings ein Zweiteingriff notwendig, der das Komplikationsrisiko steigert und die Patientenakzeptanz senkt. Daher rückt der Einsatz von Weichgewebsersatzmaterialien als Alternative zum freien Schleimhauttransplantat zunehmend in den wissenschaftlichen und klinischen Fokus. Der folgende Fallbericht beschreibt das klinische Vorgehen bei der Verbreiterung der periimplantären KM mit der Kollagenmatrix Mucograft als Ersatz zum freien Schleimhauttransplantat.

Effizient und "genau"

Fertigung von Röntgen- und Bohrschablonen ohne Umkehrprozesse

Die zahnärztliche Implantologie gewinnt aufgrund einer wachsenden Zahl älterer Patienten und des generellen Wunsches nach festsitzendem oder bedingt herausnehmbarem Zahnersatz im Lücken- und Freiendgebiss zunehmend an Bedeutung. Besonderen Stellenwert erlangt dabei die Realisierung einer naturidentischen Zahnästhetik und eines verbesserten Kaukomforts ...

Festsitzende metallkeramische Versorgungen auf Screw-Line-Implantaten mit Vario-SR-Abutments

Schritt für Schritt zum Erfolg

Seitdem 1966 von Brånemark der Begriff Osseointegration geprägt wurde, lautet die Empfehlung für den Zeitpunkt der erstmaligen Belastung nach der Insertion zwischen zwei und sechs Monaten, je nach Position und Kieferstatus [1,2]. Aber im Lauf der Zeit wurde – nicht zuletzt angesichts der ständigen Weiterentwicklungen im Bereich der Implantatoberflächen – diese Empfehlung in Frage gestellt, sodass Implantate jetzt oft auch schon früher – in Einzelfällen sogar unmittelbar nach der Insertion – belastet werden, je nach Menge und Qualität des lokalen Knochenangebots [2–9] ...

PARODONTOLOGIE

Therapie parodontaler Erkrankungen

Ein Konzept für die Praxis

Es besteht seit jeher großer Behandlungsbedarf bezüglich pardodontaler Erkrankungen in Deutschland. Da die Parodontitis eine Infektionserkrankung ist, die in ihrer häufigsten Form chronisch verläuft, müssen Patienten ein Leben lang betreut werden. Die Parodontitis kann zweifelsohne als Volkskrankheit bezeichnet werden. Daher ist es unumgänglich, diese als Zahnarzt zu erkennen und adäquat zu therapieren.

Schlechte Prognose für Molaren

Fragwürdige Zähne ersetzen oder erhalten?

Dieses Review beschäftigt sich mit der Prognose und der Behandlung von Zähnen, die leichte bis schwere Schäden aufweisen.

IMPLANTOLOGIE

EAO in Wien eröffnet

Dreams and Reality

Das 27. Annual Scientific Meeting der European Association for Osseointegration (EAO) in Wien hat begonnen. Nahezu 4.000 Teilnehmer aus aller Welt können sich von Donnerstag bis Samstag über neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der Implantologie und über implantatprothetische Versorgungskonzepte informieren.

Keramikimplantate: Eine Standortbestimmung

So weit – so gut

Zahnfarbene Materialien auch für den enossalen Anteil implantatprothetischer Restaurationen haben in den vergangenen Jahren eine deutliche Renaissance erlebt. Durch den Einsatz von Zirkonoxid anstelle von Aluminiumoxid konnten die mechanischen Eigenschaften erheblich verbessert werden. Waren bislang mit den einteiligen Keramikimplantaten die prothetischen Möglichkeiten stark eingeschränkt, kamen in der jüngeren Vergangenheit interessante zweiteilige Varianten auf den Markt. Dieser Artikel soll eine Übersicht über den aktuellen wissenschaftlichen Stand keramischer Implantate geben, die prothetischen Möglichkeiten diskutieren und einen Ausblick geben.

Aktuelle Videos

Interview mit ZTM Fabian Zinser und Dr. Dr. Rainer Fangmann

„Neue Qualität in der Kommunikation“


PERIIMPLANTITIS

Interview mit PD Dr. Dr. Markus Schlee und Dr. Urs Brodbeck

Schweizer Medizintechnikunternehmen bringt neues Verfahren zur Periimplantitistherapie auf den Markt

In Kürze steht ein neues Verfahren zum Langzeiterhalt von Implantaten zur Verfügung, das den Biofilm vom Implantat löst, ohne dabei die Oberfläche zu manipulieren. Das von der GalvoSurge Dental AG aus dem sankt-gallischen Widnau entwickelte Verfahren basiert auf einer Erfindung von Dipl.-Ing. Holger Zipprich.

IMPLANTATPROTHETIK

Überlebens- und Komplikationsraten

Sofortbelastung von Locator-und Stegversorgungen

Erstmaliger Vergleich von Locator- und Stegversorgungen: Ein-Jahres-Ergebnisse einer prospektiven randomisierten klinischen Studie zur Untersuchung der Überlebens- und Komplikationsraten zweier sofort belasteter Implantate im zahnlosen Unterkiefer.

PRAXISMANAGEMENT

Digitalisiertes Recruiting

"Wir wollen für Zahnärzte erste Anlaufstelle bei der Personalsuche sein"

Kooperation zwischen teamwork media und dem Deutschen Zahnarzt Service beschleunigt die Digitalisierung der Personalsuche für Zahn­arztpraxen – erstmals mit einem gemeinsamen Stand auf der IDS.

MARKT

Unternehmen Camlog

20 Jahre Erfolgsgeschichte

Camlog feiert 2019 sein Firmenjubiläum und blickt auf erfolgreiche 20 Jahre zurück. Als eines der führenden Unternehmen in der dentalen Implantologie in Deutschland und Österreich hat sich Camlog seit der Gründung 1999 der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Praxen und Dentallaboren verschrieben. Der Implantatanbieter hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und im Laufe der Zeit ein breites Produkt- und Serviceportfolio geschaffen. Zum Unternehmenserfolg tragen auch die rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrer Hingabe sowie ihrer Einsatzbereitschaft maßgeblich bei.

Fortbildungstipps

Fortbildung der Zahnärztekammer Hamburg

Patientenaufklärung, Einwilligung, Dokumentation und Schweigepflicht - was Sie wissen müssen!

Jede zahnärztliche Behandlung stellt tatbestandlich eine Körperverletzung dar. Diese Straftat ist nur dann gerechtfertigt, wenn der Patient in die Behandlung nach vorangegangener Aufklärung eingewilligt hat. Eine fehlende oder auch nur mangelnde Aufklärung kann - gleichermaßen wie ein Behandlungsfehler - zu Schadensersatzansprüchen des Patienten führen.

Sonderveranstaltung mit Prof. Dr. Moritz Kebschull MBA

Gezielte Parodontitistherapie

Fortbildungsakademie Zahnmedizin Hessen GmbH der Landeszahnärztekammer Hessen

Curiculum Implantologie