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Kursinhalt

Ab dem 25. Mai 2018 gelten in Deutschland die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und das aktualisierte Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu). Das neue Datenschutzrecht gilt auch für Zahnarztpraxen, da sie „besondere Kategorien von personenbezogenen Daten“, nämlich die Gesundheitsdaten der Patienten, verarbeiten und damit „Verantwortliche“ im Sinne der genannten Regelungen sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Patientendaten EDV-gestützt oder zum Beispiel auf Karteikarten verarbeitet werden. Zwar sind eine Reihe von Fragen durch die zuständigen Datenschutzbehörden noch nicht abschließend beantwortet, dennoch ist es sinnvoll, sich mit der Umsetzung des Datenschutzes in der Praxis etwas mehr zu befassen, als dies vielleicht bisher der Fall gewesen ist. Das Seminar bietet einen strukturierten Überblick über die relevanten gesetzlichen Anforderungen. Anschauliche Beispiele zeigen praktikable Umsetzungs- möglichkeiten auf und geben Tipps, wie das Thema Datenschutz in der Praxis sinnvoll gelöst werden kann. Dabei wird explizit auf die seit Mai 2018 gültige neue Rechtslage eingegangen. Zusätzlich zu den Kursunterlagen erhalten die Teilnehmer auch aktuell erarbeitete Handreichungen der BLZK.

Gesetzeslage und Anforderungen

  • Gesetzliche Anforderungen der DS-GVO und BDSG-neu
  • Verantwortung der Praxisinhaber
  • Datenschutzbeauftragte/-r – Wann erforderlich?
  • Datensicherung und Datenübermittlung
  • Externe Dienstleister (Abrechnung, Factoring, IT-Betreuung)
  • Virtueller Rundgang durch die Praxis mit Umsetzungsbeispielen
  • Empfang
  • Behandlung
  • Laborbereich
  • Patienten-/Personalakten

Termin: Mittwoch, 26.09.2018, Beginn: 14:00 Uhr
Veranstaltungsort: München Seminarzentrum, Flößergasse 1
Kursgebühr: 250 Euro
Kursnummer: U68395
Kursdauer: 4 Std.
Ende der Veranstaltung: 18:00 Uhr
Dozent/en: Dr. Christian Steinmann
Fortbildungspunkte: 4
Kursanmeldung: Fax 089 72480188 oder unter www.eazf.de

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