Im Rahmen der umfassenden funktionellen und ästhetischen Versorgung unserer Patienten gewinnt die plastische und präprothetische Parodontalchirurgie zunehmend an Bedeutung. In letzter Zeit werden hier zur Optimierung des Ergebnisses und zur Reduktion der Patientenmorbidität vermehrt minimalinvasive und mikrochirurgische Verfahrenstechniken wie die fast vollständig auf Inzisionen verzichtende Tunneltechnik erfolgreich eingesetzt. Klassische resektive Eingriffe wie die häufig notwendige Kronenverlängerung können durch exakte Planung und optimierte Operationstechnik sehr sicher durchgeführt werden. Mit diesen Techniken und ihren hervorragenden Heilungsergebnissen sind sowohl augmentative (Rezessionen, Volumendefekte) als auch resektive Eingriffe relativ vorhersagbar und hochästhetisch behandelbar. Auch sind die hier vorgestellten Methoden im Rahmen der implantologischen Versorgung einzusetzen – die Bedeutung optimierter periimplantärer Weichgewebsverhältnisse für den Langzeiterfolg von implantatgetragenem Zahnersatz gilt inzwischen als etabliert.

• Die chirurgische Kronenverlängerung aus funktioneller oder ästhetischer Indikation
• Kammaugmentationen
• Weichgewebsverdickung bzw. Rezessionsdeckung mittels Tunneltechnik

Kursnummer: V69413
eazf GmbH
Kursdauer: 6 Stunden
Dozent/en:  PD Dr. Moritz Kebschull
Datum/Uhrzeit: Mittwoch, 09. Oktober 2019, 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
München Akademie,
Fallstraße 34,
München
Teilnehmerzahl: 16
Kursgebühr: € 460,00
Fortbildungspunkte: 8
Veranstalter und Anmeldung
eazf GmbH
Fallstraße 34
81369 München
Anmeldung Online:
Hier geht’s zur Anmeldung

Weitere Informationen

Artikelempfehlungen

  • Sonderveranstaltung mit Prof. Dr. Moritz Kebschull MBA

    Gezielte Parodontitistherapie

    Parodontale Erkrankungen sind hoch prävalent und führen ohne adäquate Behandlung auch zu einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Allgemeinerkrankungen. Daher ist eine gezielte, effektive Therapie jedes Patienten mit Parodontitis von großer Bedeutung. Dies gilt insbesondere für Fälle mit rasch fortschreitender Parodontitis.

  • Fortbildung der Zahnärztekammer Hamburg

    Patientenaufklärung, Einwilligung, Dokumentation und Schweigepflicht – was Sie wissen müssen!

    Jede zahnärztliche Behandlung stellt tatbestandlich eine Körperverletzung dar. Diese Straftat ist nur dann gerechtfertigt, wenn der Patient in die Behandlung nach vorangegangener Aufklärung eingewilligt hat. Eine fehlende oder auch nur mangelnde Aufklärung kann - gleichermaßen wie ein Behandlungsfehler - zu Schadensersatzansprüchen des Patienten führen.

Teilen: