Einführung:

Implantat-gestützte prothetische Rehabilitationen zeigen eine größere Patientenzufriedenheit im Vergleich zu abnehmbaren prothetischen Versorgungen. Systemische Erkrankungen wie das Morbus Down Syndrom können allerdings die Behandlungsplanung und Therapie beeinflussen. Typische orale Manifestationen dieses Syndroms umfassen Makroglossie, Dysplasie des OK mit Zahnunterzahl, Stellungsanomalien der Zähne, Kreuzbiss, verkürzte Zahnwurzeln und frontal offener Biss.

Material und Methode:

Dieser Fallbericht beschreibt therapeutische Maßnahmen der Implantat-chirurgischen und -prothetischen Rehabilitation bei einer Patientin mit Morbus Down Syndrom unter Einbeziehung digitaler Behandlungskonzepte.

Ergebnisse:

Eine aufwendige Therapie mit dentalen Implantaten in Kombination mit einer prothetisch-restaurativen Versorgung kann bei einer Syndrom-Patientin erfolgreich durchgeführt werden.

Schlussfolgerung:

Es hat sich an diesem Fallbeispiel gezeigt, dass der digitale Workflow und insbesondere digitale Abformungen Behandlungsabläufe bei kompromittierten Patienten erleichtern können.

Lesen Sie die vollständige Originalarbeit als pdf-Datei
(Erstveröffentlichung ZZI – Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie 01/2017, S. 56-65):

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Dr. Kerstin Theisen und Prof. Dr. Martin Lorenzoni