Klinische Ausgangssituation: Zahn 11 und 21 nicht erhaltungswürdig © Zastrow

Dieser Artikel stellt ein langjährig etabliertes Behandlungskonzept vor, das die Bereiche Knochenaufbau, Implantatsetzung und Implantatprothetik abdeckt. Ziel der vorliegenden Falldarstellung ist die Beschreibung einer komplexen implantatprothetischen Versorgung des durch Altersatrophie und Parodontitis vorgeschädigten Oberkiefers.

Material und Methode

 

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Eine 60-jährige Patientin mit stark atrophiertem und parodontal geschädigtem Gebiss sowie ausgeprägten Knochendefekten wurde in unserer Praxis implantologisch und prothetisch versorgt. Nach Extraktion der nicht erhaltungsfähigen Zähne erfolgte die Augmentation der Knochendefekte. Insgesamt wurden sieben Implantate inseriert und mit einem CAD/CAM-gefertigten Steg versorgt. Die Prothese wurde auf der Stegkonstruktion verankert und mit posterioren Riegeln gesichert. Diese CAD/CAM-Lösung erlaubt einen spannungsfreien Sitz des Stegs auf den Implantaten und zudem eine gute Hygienefähigkeit für die Patientin, da die Arbeit herausnehmbar ist.

Schlussfolgerung

Der beschriebene Behandlungsfall zeigt ein chirurgisch-prothetisches Vorgehen, das zur Rehabilitation des stark atrophierten Oberkiefers geeignet ist und in ein implantatprothetisches Praxiskonzept gut integriert werden kann. Durch die Fertigung der prothetischen Suprakonstruktion im industriellen CAD/CAM-Verfahren ist eine hohe Präzision erreichbar. So können herausnehmbare Konstruktionen mit guter Hygienefähigkeit und ausgezeichneter Passung gefertigt werden. Diese industrielle Fertigung liefert auch bei komplexen Konstruktionen passgenaue Ergebnisse bei reduziertem Zeit- und Materialaufwand.

Autoren: Frank Zastrow

(Erstveröffentlichung: ZZI 3/2016)

Den kompletten Fallbericht lesen Sie in der angefügten PDF-Datei. 

 

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