Implantatprothetik

Update Keramikimplantate

Metallfrei liegt im Trend

Aufgrund moderner Bearbeitungsmöglichkeiten und eines gesteigerten Interesses an metallfreien Versorgungen rückte Zirkonoxid in den vergangenen Jahren als dentale Keramik in den Fokus. Diese Hochleistungskeramik wird heute nicht nur für vollkeramische Kronen und Brücken, sondern auch als Implantatwerkstoff verwendet.

Dehiszenzen nach Augmentation

Expositionen vermeiden

Implantate sind heute Bestandteil zahnärztlicher Basisversorgungsmaßnahmen. Im Zuge von damit einhergehenden mund-, kiefer- und gesichts­chirurgischen Eingriffen kann es immer zu Komplikationen kommen. Dies gilt auch für umfangreiche Augmentationen durch individualisierte Titangitter. Neben bekannten Komplikationen wie Nachblutungen, ­postoperativen Infektionen oder Beschädigungen von Nachbarstrukturen wie den Nerven stellen Expositionen eines Titangitters die häufigste Komplikation dar.

Implantatprothetik auf Locatoren

Guter Halt für Deckprothesen

Im Rahmen einer implantatprothetischen Behandlung zahnloser Patienten ist aus fachlichen und/oder wirtschaftlichen Gründen eine festsitzende prothetische Versorgung nicht immer möglich. In diesen Fällen kommen herausnehmbare Lösungen auf einer reduzierten Zahl an Implantaten – meist zwei – infrage. Die Fixierung des Zahnersatzes kann auf unterschied­liche Arten erfolgen, deren Indikation auf die spezifische Patientensituation abgestimmt werden muss. Um den Zahnersatz ausreichend zu stabilisieren, reichen oftmals die Implantate nicht aus, und der Behandler muss auf klassische Verfahren der Totalprothetik zurückgreifen, um insbesondere im Unterkiefer eine ausreichende Prothesenstabilität zu erzielen. Die im vorliegenden Fallbericht beschriebene Versorgung mit Locatoren stellt einen guten Kompromiss zwischen Behandlungsaufwand und Nutzen für den Patienten dar. Die Autoren dokumentieren erste klinische Erfahrungen mit einem neuen Locatorsystem.

15 Jahre Anwendung von Platelet-Rich Fibrin in der ­Zahn­medizin und der Kieferchirurgie

Wie hoch ist der klinische Evidenzgrad?

Platelet-Rich Fibrin (PRF) ist ein autologes Blutkonzentrat. In den vergangenen 15 Jahren wurde PRF in unterschiedlichen Indikationen in der der Regenerativen Zahnmedizin, insbesondere der Implantologie, verwendet. In dem Beitrag präsentieren die Autoren die Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit, um die vorhandene klinische Evidenz zu evaluieren. Zusätzlich stellen sie standardisierte klinische Protokolle vor, gemäß deren Kliniker einheitliche klinische Daten erheben können.

Hybridprothetik: Fest und sitzend

Einzelattachments, Stege oder Doppelkronen?

Die Hybridprothetik wird vor allem bei älteren Menschen angewendet. Doch welche Verankerungselemente sind die richtigen für den jeweiligen Patienten?

Orale Rehabilitation nach generalisierter aggressiver Parodontitis

Atrophierte Kieferknochen mit Konzept rekonstruieren

Stark atrophierte Kieferknochen können zur Aufnahme von Implantaten mit autologen Knochen, Knochenersatzmaterial oder einer Kombination beider Verfahren rekonstruiert werden. Im beschriebenen Fall wurde das „Schichtprinzip“ als Teil einer Sinusbodenelevation nach dem „biologischen Konzept“ von Prof. Dr. Fouad Khoury angewendet.

Hochleistungskeramik Zirkoniumoxid

Oxidkeramik indikationsgerecht befestigen

Prothetik mit biologisch verträglichen Materialien und dazu eine hohe Ästhetik? Um dies zu realisieren, müssen verfügbare Keramiken je nach Indikation sinnvoll eingesetzt werden. Optimale Ergebnisse der werkstoffkundlichen Eigenschaften der verfügbaren Keramiken sind Grundvoraussetzung dafür.

Ein Fallbericht

Implantologisch-prothetische Versorgung des atrophierten Oberkiefers

Die sichere und langzeitstabile Versorgung des atrophierten zahnlosen Oberkiefers stellt eine große Herausforderung für den Behandler dar.

Hochfeste Glaskeramiken

Monolithische Vollkeramikrestaurationen

Monolithische Restaurationen aus hochfesten Glaskeramiken oder Zirkonoxidkeramiken haben Einiges zu bieten: Das Chipping-Problem ist kein Thema mehr und technische Komplikationen werden minimiert.

Fallbericht: Interdisziplinärer Workflow

Implantatprothetische Rehabilitation einer Patientin mit Morbus Down

Kompromittierte Patienten können mithilfe moderner Behandlungsmethoden hochwertige implantologisch-restaurative Versorgungen erhalten. Ein digitaler Workflow erleichtert insbesondere bei diesen Patienten die Therapie.

Fortbildungstipps