Implantologie

Die Verbreiterung der Mukosa mittels einer Kollagenmatrix als Alternative zum freien Schleimhauttransplantat

Darstellung eines Falles mit postoperativen Ergebnissen

Das freie Schleimhauttransplantat (FST) gilt zur Verbreiterung der befestigten keratinisierten periimplantären Mukosa (KM) als Goldstandard. Zur Transplantatentnahme vom seitlichen Gaumen ist allerdings ein Zweiteingriff notwendig, der das Komplikationsrisiko steigert und die Patientenakzeptanz senkt. Daher rückt der Einsatz von Weichgewebsersatzmaterialien als Alternative zum freien Schleimhauttransplantat zunehmend in den wissenschaftlichen und klinischen Fokus. Der folgende Fallbericht beschreibt das klinische Vorgehen bei der Verbreiterung der periimplantären KM mit der Kollagenmatrix Mucograft als Ersatz zum freien Schleimhauttransplantat.

Festsitzende metallkeramische Versorgungen auf Screw-Line-Implantaten mit Vario-SR-Abutments

Schritt für Schritt zum Erfolg

Seitdem 1966 von Brånemark der Begriff Osseointegration geprägt wurde, lautet die Empfehlung für den Zeitpunkt der erstmaligen Belastung nach der Insertion zwischen zwei und sechs Monaten, je nach Position und Kieferstatus [1,2]. Aber im Lauf der Zeit wurde – nicht zuletzt angesichts der ständigen Weiterentwicklungen im Bereich der Implantatoberflächen – diese Empfehlung in Frage gestellt, sodass Implantate jetzt oft auch schon früher – in Einzelfällen sogar unmittelbar nach der Insertion – belastet werden, je nach Menge und Qualität des lokalen Knochenangebots [2–9] ...

Ein digitaler Workflow verbessert die Kritikfähigkeit und Selbstständigkeit der Studierenden

Implantologie im Studentenkreis

Die Zahnmedizin wird immer digitaler. Kaum ein Bereich wird noch rein klassisch bearbeitet. In diesem Artikel zeigen wir den Stand der Ausbildung, der es den Studierenden ermöglicht, bereits heute komplett digital zu analysieren, zu implantieren und zu versorgen – ein Novum in der Ausbildung.

Augmentation einer ausgeprägten Atrophie des Unterkiefers bei multiplen Zahnnichtanlagen mittels CAD/CAM-hergestellten patientenspezifischen Titangitters

Knochenaugmentation mit individueller Titangitterschale

Moderne CAD/CAM-basierte Behandlungsmethoden ermöglichen es, komplexe Fälle bereits im Voraus am Computer zu analysieren und zu planen. Im folgenden Beitrag stellen wir den möglichen Einsatz patientenspezifischer und CAD/CAM-gefertigter Titangitter zur Augmentation komplexer Knochenatrophien vor.

Fortbildungsakademie Zahnmedizin Hessen GmbH der Landeszahnärztekammer Hessen

Curiculum Implantologie

Die zahnärztliche Implantologie hat sich zu einem hochdynamischen Querschnittsfach entwickelt. Dieser Umstand stellt ganz besondere Anforderungen an eine zeitgemäße strukturierte Fortbildung.

Fallbericht von Dr. Michael Fischer und ZTM Benjamin Votteler

Sofortimplantat in der ästhetischen Zone – Erfolg oder Misserfolg?

Müssen wir unser Verständnis von Ästhetik überdenken? Dieser Fall soll zeigen, dass zumindest die Individualität jedes Patienten eine große Rolle spielen kann, und nicht jede Situation lässt sich in ein vorgegebenes Schema pressen.

Komplikationen im Team managen

Zusammenspiel von Technik, Patient, Zahnarzt und Team

Technischer Fortschritt, rasche Weiterentwicklung und gute Evidenz haben die Implantologie fest im Praxisalltag verankert. Der Erfolg beruht nicht nur auf einer guten wissenschaftlichen Grundlage, sondern vor allem auf der stetig wachsenden Erfahrung der Zahnärzte.

Darstellung eines klinischen Falls

Sofortbelastung von Implantaten mit dem BioBlock-Konzept

In den vergangenen Jahren ist die Sofortbelastung von Implantaten fast schon zu einem Routineverfahren geworden. Die ­Vorteile zeigen sich in der kürzeren Behandlungsdauer und in der verbesserten Ästhetik und Funktion für die Patienten [1,2]. Obwohl die Sofortbelastung ein sicheres Verfahren ist, das im Alltag von vielen Implantologen angewendet wird, ist das größte Problem, einen hermetisch dichten Verschluss zwischen Implantat und Abutment sowie einen spannungsfreien Sitz der Kronen zu erreichen [3–5].

3D-Implantatplanung

Der digitale Workflow – ein Gewinn für alle Beteiligten?

Im Mittelpunkt jedes Therapiekonzeptes steht ein Patient mit seinen Ansprüchen, Wünschen und Ängsten. Insbesondere bei implantatgestützten Rekonstruktionen ermöglicht der Einsatz moderner Techniken im digitalen Workflow dem Team aus Chirurg, Protethiker und Zahntechniker, den Patienten in weniger Sitzungen vorhersagbar zu versorgen als bei einem rein analogen Vorgehen.

Interview mit Prof. Dr. Ann Wennerberg

Mäßig raue Implantatoberflächen im Vergleich

In einer vor Kurzem veröffentlichten Vergleichsstudie zu fünf Implantatoberflächen hat sich die Oberfläche TiUnite von Nobel ­Biocare durchgesetzt. Prof. Dr. Ann Wennerberg hat 62 klinische Studien systematisch überprüft und insgesamt über 17 000 Implantate* mit einer Nachbeobachtungszeit von mindestens zehn Jahren analysiert. Die Studie vergleicht das klinische Langzeitergebnis bei unterschiedlichen Oberflächenbehandlungen. Auf dem EAO-Kongress in Wien informierte Prof. Dr. Wennerberg die Teilnehmer über ihre Ergebnisse und beantwortete die Fragen der BDIZ EDI konkret-Redaktion.

Fortbildungstipps

Fortbildungsakademie Zahnmedizin Hessen GmbH der Landeszahnärztekammer Hessen

Curiculum Implantologie

Sonderveranstaltung mit Prof. Dr. Moritz Kebschull MBA

Gezielte Parodontitistherapie

Fortbildung Bayerische Landeszahnärztekammer/eazf GmbH

Moderne Implantatprothetik – Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung