An der Universität Basel leitet er gemeinsam mit einem Radiologen das 3D-Print-Labor der Klinik. Hier werden 3D-Daten, generiert per CT, Magnetresonanztomografie oder DVT, in wenigen Schritten mit der entsprechenden Software in patientenindividuelle 3D-Modelle umgewandelt und gedruckt: Fast jede mit einem 3D-CAD-Programm konstruierbare Form oder Geometrie lässt sich heute additiv fertigen. Ganz wichtig sei ein strukturierter Workflow, betont Thieringer. Die enge und durchdachte Zusammenarbeit des 3D-Print-Labors mit allen medizinischen Abteilungen optimiere die Patientenbehandlung immens.

 

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mm
Redakteurin Medizin Zahnmedizin im Deutschen Ärzteverlag, Schwerpunkte: Implantologie, Parodontologie, Endodontologie, digitale Zahnheilkunde.