Mehrere Hundert Zuschauer lauschten dem Wettstreit der Konzepte im großen Saal.
Mehrere Hundert Zuschauer lauschten dem Wettstreit der Konzepte im großen Saal. © Andreas Berger

Von Natascha Brand, Daniel Eckert und Andreas Berger

„Wir haben die Disputation zum dominanten Format des DGI-Kongresses 2019 gemacht. Im Zentrum standen unterschiedliche Konzepte und Lösungsmöglichkeiten in der implantologischen Behandlung – von der Diagnostik und Therapieplanung bis zur Prothetik. Dies bedeutete Interaktionen und Diskussionen, die den Kongress lebendig und interessant machten. Es ging nicht um den schönsten Fall, sondern um die Begründung für ein Konzept, die Wissenschaft und Praxis verknüpft.“ So erklärte Prof. Dr. Florian Beuer, Vizepräsident der DGI, das Motto „Wettstreit der Konzepte“. Hier der erste Teil der Zusammenfassung der verschiedenen Konzepte, die jeweils vor mehreren Hundert Zuschauern vorgestellt und diskutiert wurden. Den zweiten Teil finden Sie hier.

„Was der Knochen will“

Prof. Dr. mult. Robert Sader
Prof. Dr. mult. Robert Sader ging der Frage nach, welche Innovationen aus seiner Sicht Potenzial bergen. „Die Implantologie hat die Zahnmedizin verändert wie kein anderes Verfahren zuvor. Die erste große Konsenuskonferenz in den 90er-Jahren beschäftigte sich mit rein mechanischen Faktoren, dann wurden die Oberflächen diskutiert, heute sprechen wir über ganz andere innovative Aufgabenstellungen wie die Sofortimplantation und -belastung. „Wir müssen uns damit beschäftigen, was der Knochen will“, so Sader und weiter: „Wir brauchen ein Implantat mit großer Anlagerungsfläche (BIC), das aber möglichst wenig Druck auf das Gewebe aufbaut. Die Industrie hat dazu aggressive Gewinde entwickelt, die gute Primärstabilität bieten; die Sekundärstabilität ist jedoch noch nicht ausreichend belegt. Sofortimplantation und -versorgung erfordern Erfahrung und ist nichts für Anfänger“, betonte Sader.

Und wie sieht es mit den Bohrschritten aus? Die Entwicklungen zeichnen sich schon ab in Form von Laserosteotomie mit Wasserkühlung, die eine Implantatbettaufbereitung ohne Überhitzen des Knochens ermöglicht. Die Histologien dazu sind vielversprechend. Die Laseranwendung ermöglicht zudem auch neue Geometrien beim Implantatdesign, damit können beispielsweise wurzelförmige Implantate inseriert werden. Auch eine neue Sichtweise auf Bekanntes kann die Geburtsstunde einer Innovation sein oder neue Erkenntnisse bringen. Evidenz ist zwar wichtig, die Übertragung auf ein individuelles Produkt aber manchmal schwierig. Als Beispiel nannte er das Sondieren, das in der Parodontologie beim natürlichen Zahn Sinn macht – beim Implantat hingegen im periimplantären Gewebe Schaden anrichtet und deshalb bei der Implantatkontrolle nicht angewandt werden sollte.

Auch beim Knochenaufbau sind neue Verfahren in Sicht, die den Patienten weniger belasten, wie die autologe Dentinblockaugmentation mithilfe eines nicht benötigten Zahns, die dem Patienten ein Transplantat erspart. Hinsichtlich der Studien zum Knochenheilungsverlauf gab er den Zuhörern mit auf den Weg: „Ab dem 33.Lebenjahr erfolgt ein Remodelling und alle sieben Jahre wird unser Knochen umgewandelt – wir müssen also erst einmal sieben Jahre abwarten, um zu sehen, wie sich der Knochen verhält. Deshalb sollte man keiner Studie zum Knochenheilungsverlauf trauen, die weniger als zehn Jahre Beobachtungszeit aufweist.“ Knochen heilt von alleine. Alles was dazu benötigt wird, findet sich in der Alveole: Vakularisation, physiologische Belastung und Stabilität. Sader dazu: „Deshalb funktionieren auch Verfahren wie das Socket Chamber-Konzept (PD Dr. Paul Weigl), individuelle präfabrizierte volumenstabile Knochenblöcke aus Knochenersatzmaterial (PD Dr. Dr. Markus Schlee, Prof. Dr. Fouad Khoury) und Extrusionskonzepte (Dr. Gernot Mörig).

Verfahren mit Stammzellen werden zwar in der Medizin angewendet, sind jedoch aufgrund regulatorischer Auflagen in der Zahnarztpraxis keine Option. Eigenblutkonzentrat ist ein perfektes Drug Delivery System und funktioniert gut in Verbindung mit einem Titanmesh, Knochenersatzmaterial, LSCC-PRF und Vitamin D. Damit können auch kompromittierte Patienten implantiert werden. Saders Fazit zu den künftigen Entwicklungen: Die Implantologie der Zukunft basiert auf dem Verständnis der Imitation und der Simulation der physiologischen Regenerationsvorgänge und einem neuen biochemischen Verständnis der Implantatgeometrie sowie der -prothetik in Verbindung mit neuen Biomaterialien und neuartigen Instrumenten. Das Denken in der Implantologie wird medizinischer. Während sich in der Vergangenheit alles um die Mechanik der Implantologie rankte und uns heute die Digitalisierung beschäftigt, werden zukünftig die biologische Regeneration mit Bio-Engeneering und Pharmakologie diskutiert werden.

„Nicht bange um Zukunft der Implantologie“

Die Kongresspräsidenten Prof. Dr. Frank Schwarz (links) und Prof. Dr. Florian Beuer
Die Kongresspräsidenten Prof. Dr. Frank Schwarz und Prof. Dr. Florian Beuer eröffneten am Freitagmorgen die 33. Tagung der DGI in Hamburg. Wie kann das sein, wenn die DGI am Vorabend das 25-jährige Jubiläum gefeiert hat? „Es gab natürlich schon vorher DGI-Tagungen, die wurden mitgezählt“, so Prof. Beuer in seiner Welcome-Ansprache. Für ihn hat der Kongress seinen besonderen Reiz, denn er hat vor 25 Jahren sein Zahnmedizinstudium an der LMU München begonnen und war sich nach dem Besuch seiner ersten DGI-Tagung sicher: „Hier ist meine fachliche Heimat.“ Ihm liegt besonders die Förderung des gesamten implantologischen Teams am Herzen und freut sich, dass er die DGI-Zertifikate am Vortag an mehr als 100 Curriciula-Absolventen für Zahnärzte, Zahntechniker und ZMFs übergeben konnte. „Damit wird mir auch nicht bange um die Zukunft der Implantologie“, so Beuer. Für die 33. Tagung unter dem Motto „Wettstreit der Konzepte“ haben die Organisatoren einige Neuerungen implementiert, so werden die Plenumsvorträge live über den DGI-You-Tube-Kanal gestreamt und am Samstag wird eine Live-OP übertragen, so Prof. Dr. Frank Schwarz. Neu dabei ist auch die Oral Reconstruction Foundation mit einem eigenen internationalen Forum zum Thema „Der unbezahnte Oberkiefer“.Erster Moderator des Tages war DGI-Präsident Prof. Dr. Knut A. Grötz.

„Leichtes Verlustrisiko“ – Straumann-Workshop

Prof. Dr. Bilal Al-Nawas
Moderne Behandlungskonzepte berücksichtigen den Wunsch der Patienten nach schneller ästhetischer Versorgung. Wer einen Zahn verliert möchte, auch schnell wieder versorgt sein. Zahn raus – Implantat rein ist die Wunschvorstellung vieler Patienten. Doch was sagt die Wissenschaft zur Sofortimplantation und -belastung? Brauchen wir diese wirklich? Prof. Dr. Bilal Al-Nawas sagt dazu: Es gibt ein leichtes Verlustrisiko gegenüber dem Vorgehen mit verzögerter Einheilung. Die Sofortimplantation und -versorgung dient dem Patientenkomfort. Man muss genau selektieren, welche Fälle sich zur Sofortimplantation eignen. So sollte man beim kompromittierten Lager risikobehaftete Behandlungskonzepte vermeiden und besser auf eine längere Einheilzeit setzen. Dazu zählen auch Patienten mit verminderter Knochenheilung zum Beispiel durch Medikationen wie Antiresorptiva bei Osteoporose, Serotonin-Reuptake-Hemmer, Protonenpumpenblocker, NSAR oder Kortison. Sofortimplantation mit Sofortversorgung erhält die Weichgewebearchitektur, benötigt weniger Behandlungszeit und erhöht den Patientenkomfort. Prof. Al-Nawas: „Die günstige Situation für eine Sofortimplantation und -versorgung tritt immer häufiger ein, deshalb muss nicht immer das klassiche Einheilmuster gewählt werden. Wichtig ist es, den Patienten über die Risiken und Alternativen aufzuklären. Für den Langzeiterfolg sorgen die korrekte bukkale und vertikale Implantatposition, eine ausreichende Primärstabilität und die entsprechende Implantat-Hardware. Weitere Erfolgsfaktoren sind ein dicker Gingivatyp und ein ausreichendes bukkales Knochenangebot.

„Analoger vs. Digitaler Workflow“ – Zimmer Biomet

Krista Strauß, Zimmer Biomet© Daniel Eckert
Krista Strauß, Zimmer Biomet
Der Zimmer-Biomet-Workshop mit dem Thema „Analoger vs. Digitaler Workflow“ wurde von Krista Strauß, Geschäftsführerin Zimmer Biomet, eröffnet. Zu Beginn stellte sie das Produktportfolio vor. Besonders aktiv ist die Firma Zimmer Biomet im Bereich der Fortbildungen. Herzstück sind die sechs Zimmer-Biomet-Institute weltweit. Nicht nur in diesen „training centers“ werden die Anwender geschult, sondern auch über Webinare. Diese können Interessenten über die „Zimmer Biomet Dental Education“-App abrufen und buchen. Außerdem betonte die Geschäftsführerin die weltweite Zusammenarbeit mit der Firma Align Technology. Somit werden unter anderem die iTero Intraoralscanner auch über Zimmer Biomet erhältlich sein.

Oberflächen von Implantaten – vita-clinical-Workshop

Prof. Dr. Barbara Nebe© Andreas Berger
Prof. Dr. Barbara Nebe
Zellen mögen keine scharfen Kanten. Das sollte bei Oberflächen von Implantaten beachtet werden, sagte Prof. Dr. Barbara Nebe, Leiterin des Arbeitsbereiches Zellbiologie der Universitätsmedizin Rostock, als Referentin des Workshops von vitaclinical während des DGI-Kongresses 2019 in Hamburg. Scharfkantige Oberflächen bereiteten Zellen Stress, was deren Funktion beeinträchtige. So könne die Behandlung der Implantatoberflächen per Laser in Zukunft das Mittel der Wahl werden.

„Wir sollten die Gewebe respektieren“ – Straumann-Workshop

Das Referentenduo PD Dr. Arndt Happe und Ztm. Vincent Fehmer
Das Referentenduo PD Dr. Arndt Happe und Ztm. Vincent Fehmer steht für vorhersagbare Ästhetik im digitalen Workflow und lieferte erwartungsgemäß beeindruckende prothetische Ergebnisse. Happe: „Wir sollten die Gewebe respektieren. Wichtig sind die Implantatposition und die biologische Breite.“ Er plant seine Fälle strukturiert, macht eine ästhetische Analyse unter Berücksichtigung der biologischen Verhältnisse und orientiert sich mit der neuen Implantatposition an den Landmarks der ästhetischen Analyse sowie der digitale Planung. „Die Implantatposititon spielt eine wichtige Rolle für das Makrodesign des Abutments. Eine gute Analyse schafft Klarheit darüber wo die Weichgewebe später benötigt werden“, so Happe. Mit seinem Mock-up simuliert er auch weichgewebige Veränderungen. Als großes Problem erachtet er den Volumenverlust im Lauf die Zeit, deshalb arbeitet mit Gewebeverdickung mittels Tunnellierung und azellulärer dermaler Matrix (ADM). Teampartner Ztm. Vincent Fehmer zeigte, wie es mithilfe der App Kappanu gelingt, den Patienten auch dynamisch zu digitalisieren und dem Patienten im Anschluss Vorschläge zur finalen prothetischen Versorgung zu visualisieren. Danach erfolgt das Mock-up, das dem finalen Ergebnis sehr nah ist, da der Patient bereits alles vorher definiert hat. Diagnostik und Kommunikation sind wichtige Aspekte der Planung, deshalb sollte der Zahntechniker als Teampartner früh ins Boot geholt werden. Ist das prothetische Ziel definiert und das Implantat gesetzt, eröffnet der Einsatz von Titanklebebasen viele Möglichkeiten. Um einer Vergrauung des Abutments entgegenzuwirken, empfiehlt sich der die Befestigung mittels Multilink Hybrid Abutment Cement. Zudem riet Fehmer, die Restaurationen vor dem Zementieren mit 50-µ-Aluminiumoxid und zwei bar abzustrahlen, um einen festen Verbund zu schaffen.

Übergang von digital zu analog oft problembehaftet – Zimmer-Biomet-Workshop

Dr. Oliver Hugo© Daniel Eckert
Dr. Oliver Hugo
Die volldigitalen Prozesse erfassen immer weitere Bereiche der Zahnmedizin und der Zahntechnik, sagt Dr. Oliver Hugo. Intraoralscanner lieferten zum Beispiel Genauigkeiten, die mit den konventionellen Abdruckverfahren vergleichbar seien. Dabei müsse man aber aus Fairness-Gründen den Datensatz des Intraoralscans mit dem STL-Datensatz nach dem Desktopscan des Modells vergleichen. Die Übergänge zwischen digitalen und analogen Prozessschritten seien oft mit Problemen behaftet. Deswegen empfehle es sich nicht, zwischen analogem und digitalem Workflow hin und her zu springen. Bei zementfreien Suprastrukturen würden biologische Risiken reduziert, dies berge aber mechanische Risiken. Ein Nachteil des analogen Workflows sei die Fehlerquelle bei Sägemodellen (Studie: Optimierung von Meistermodellen für die Implantatprothetik, E. Hofmeister, M. Schmidt, B. W. Sigusch, H. Küpper, ZWR – Das deutsche Zahnärzteblatt, Dezember 2009). In der anschließenden Diskussion einigten sich Prof. Dr. Stefan Fickl und Dr. Oliver Hugo darauf, dass eine mukodynamische Abformung mit einem Intraoralscanner im Moment noch nicht möglich ist und deswegen Totalprothesen noch auf dem analogen Weg abgeformt werden sollten.

Nicht blind auf digitalen Workflow vertrauen – Zimmer-Biomet-Workshop

Prof. Dr. Stefan Fickl© Daniel Eckert
Prof. Dr. Stefan Fickl
Laut Prof. Dr. Stefan Fickl sind die digitalen Techniken in allen Bereichen eingezogen. Jedoch sind analoge Konzepte in der Chirurgie und Prothetik nach wie vor wichtig. Es dürfe sich nicht blind auf den digitalen Workflow (u.a. Intraoralscan, vollgeführte Implantation, usw.) verlassen werden, da auf Grund von Ungenauigkeiten eine analoge Kontrolle durch den Behandler dringend notwendig sei. Außerdem sei es wichtig zu beachten, dass Zirkonoxid nach dem Fräsen deutlich rauer sei als zum Beispiel Titan, und der Werkstoff dringend mit speziellen Gummierern und Polierern nachbearbeitet werden müsse, da sich sonst das Weichgewebe schlechter an das Zirkonoxid anschmiege. Des Weiteren empfiehlt Prof. Stefan Fickl im subgingivalen Bereich nicht zu verblenden, sondern das Zirkonoxid blank und hochglanzpoliert zu verwenden.

Geistlich-Konferenz

Dr. Thomas Braun© Daniel Eckert
Dr. Thomas Braun
Der Geistlich-Biomaterials-Workshop wurde vom Geschäftsführer Dr. Thomas Braun eröffnet. Gut zu wissen: Für alle, die beim Workshop nicht dabei sein konnten, findet die 5. Geistlich-Konferenz unter dem Leitthema „Reparatur-Chirurgie“ am Samstag, 7. März 2020, im Kurhaus in Baden-Baden statt. Im Fokus werden die Prävention und Behandlung von Periimplantitis sowie Regenerationsmaßnahmen für Knochen und Weichgewebe nach Explantation und Implantatverlust zur Wiederherstellung der Kaufunktion stehen. Bis zum 31. Dezember 2019 können Sie sich noch mit einer Mail an events@geistlich.de zum Frühbucherrabatt anmelden.

PD Dr. Markus Schlee – Das erkrankte Implantat

PD Dr. Markus Schlee© Daniel Eckert
PD Dr. Markus Schlee
Um die Diagnose „Periimplantitis“ stellen zu können, ist es laut PD Dr. Markus Schlee wichtig, ein gewissenhaftes Röntgenprotokoll zu führen. Viele Patientenfälle entsprechen zwar der Definition einer Periimplantitis, treten jedoch auf Grund der Art und Weise der Vorbehandlung auf. In den untersuchten Studien zeigt Dr. Schlee auf, dass elektrolytische Reinigung (Galvosurge) alleine genügt, um eine vollständige Entfernung des Biofilms zu erreichen. Es werden dabei keine weiteren Verfahren (wie AirFloss) benötigt. Zwei weitere Erkenntnisse aus den Studien sind, dass eine komplette Reosseointegration möglich ist und die Menge an regeneriertem Knochen mit der defekten Morphologie korreliert.

Dr. Dr. Markus Tröltzsch – Der späte Implantatverlust

Dr. Dr. Markus Tröltzsch© Daniel Eckert
Dr. Dr. Markus Tröltzsch
Die Anamnese ist einer der entscheidenden Faktoren, um einen späten Implantatverlust vermeiden zu können. Wichtig ist es dabei, auch die Erwartungshaltung des Patienten abzufragen, damit man diese bei besonders schwierigen Behandlungen schon im voraus realistisch darstellen kann. Der Defekt ist für das Mittel der Behandlung entscheidend. Sollte nämlich Zweifel bestehen oder das Risiko einfach zu hoch sein, ist es zu empfehlen, das Implantat zu extrahieren.

Prof. Dr. Michael Stimmelmayr – Funktionen des Weichgewebes

Prof. Dr. Michael Stimmelmayr© Daniel Eckert
Prof. Dr. Michael Stimmelmayr
Prof. Dr. Michael Stimmelmayr gab in seinem Vortrag Einblicke in die wahre Funktion des Weichgewebes in der Implantologie. Dabei stellte er heraus, dass eine Weichgewebeverdickung mit autologen Bindegewebstransplantaten, indikationsbedingt auch mit porcinen Weichgewebsmatrices erreichbar ist. Auch eine Verbreiterung der keranisierten Gingiva ist mit freien Schleimhauttransplantaten indikationsbedingt mit porcinen Weichgewebsmatrices erreichbar. Wichtig ist Prof. Dr. Stimmelmayr die Feststellung, dass stabile Weichgewebeverhältnisse um die Implantate herum für die Funktion und die Ästhetik den gleichen Stellenwert haben wie ausreichende Hartgewebsverhältnisse.

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    Fast 1900 Besucher aus 24 Ländern kamen Ende November zum DGI-Kongress nach Hamburg. Im Mittelpunkt stand der Wettstreit der Konzepte: also verschiedene Behandlungsmethoden, die diskutiert wurden. Hier Infos, Fotos und Videos der drei Kongress-Tage.

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