Pressekonferenz während des DGI-Kongresses 2019 in Hamburg.
Pressekonferenz während des DGI-Kongresses 2019 in Hamburg. © Andreas Berger

Und nicht nur wissenschaftliche Analysen sollen aus den Daten abgeleitet werden. Sie sollen auch Impulse für die Behandlung und Betreuung von Patienten geben. Das wurde während einer Pressekonferenz am Rande des DGI-Kongresses in Hamburg bekanntgegeben.

„Die DGI will einen besonderen Schatz heben, der in den Praxen der implantologisch tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte liegt.“ Diese Behandlungsdaten sollen in einer zentralen Datenbank gebündelt werden. Anders als klinische Studien, „die unter besonderen Bedingungen und mit ausgewählten Patienten stattfinden“, stünden solche Daten für eine Realität, mit der Praxen und Kliniken zu tun hätten.

Daten sollen auch langfristige Betreuung der Patienten beinhalten

Zusammengetragen werden sollen Daten, die nicht nur die eigentliche Therapie beinhalteten, sondern auch die langfristige Betreuung der Implantatpatienten. „Aus diesem kontinuierlich wachsen Datenpool lassen sich, so hofft der Vorstand der DGI, durch ebenso kontinuierliche wissenschaftliche Analysen auch neue Impulse für die Behandlung und Betreuung der Patienten ableiten.“

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