Das Design der Bohrschablone erfolgt direkt in der Planungssoftware und kann gedruckt werden. © in Zusammenarbeit mit Hardi Mink Al Dente Zahnlabor in Fellbach

Ästhetik ist hierbei nur ein Schlüssel zum Erfolg. Selbstverständlich muss das Behandlungsteam neben der Ästhetik auch funktionelle Parameter erfassen. Ein ästhetisches und/oder funktionelles Wax-up, ob analog oder digital, ist somit unerlässlich. Sprechen wir heute über digitalen Workflow in der Zahnheilkunde, denkt jeder zunächst an Intraoralscan, CAD-Design und Frässtrategien.

Jedoch haben sich seit der Einführung dentaler CT‑Aufnahmeverfahren die 3D‑Implantat-Planungsprogramme mehr und mehr etabliert und sind heute bei gewissenhafter Vorplanung im interdisziplinären Kontext nicht mehr auszublenden. Für das implantologische Team stellt sich damit die Frage, wie die jeweiligen Systeme in den digitalen Workflow eingebunden werden können.

Fazit

Es gilt schon immer, dass prothetisch orientiert implantiert werden muss, die Auflösung beziehungsweise die Aufnahmeschicht präzise genug sein muss und das radiologische Betrachtungsfeld sich auf die Behandlungsregion konzentriert. Neu ist, dass bestimmte Schleimhautbereiche des Vestibulums und des Gaumens so weit wie möglich freigestellt werden müssen. Wird heute der digitale Workflow gezielt bei der 3D-Planung verwendet, spart das Aufwand und Kosten allein dadurch, dass aufwendige Radiologieschablonen entfallen. Werden vor der OP provisorische oder definitive Versorgungen gefertigt, so wird auch hierbei der Aufwand geringer durch den Wegfall aufwendiger „Modell-OPs“. Implantatbehandlungen konzentrieren sich zunehmend darauf, Behandlungszeiten und postoperative Beeinträchtigungen zu reduzieren. Die Verbesserung der 3D-Dental-Diagnose durch ConeBeam-Computertomografie ermöglicht eine detaillierte Vorbereitung für die chirurgische Platzierung von Zahnimplantaten unter prothetischen Überlegungen.

Die digitalen Arbeitsprozesse in Praxis und Labor haben in den vergangenen Jahren großen Einfluss auf die Herstellung der implantologischen Versorgungen ausgeübt. Somit stellt sich die Frage, ob die unterschiedlichen Systeme mit der digitalen Entwicklung mitgehalten haben oder ob sie aus den digitalen Prozessketten herausfallen.

Autor: Ztm. Gerhard Stachulla
Erstveröffentlichung: teamwork 4/2016

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