Einleitung

Parodontale Lappentechniken finden in der chirurgischen Parodontaltherapie Anwendung. In diesem Zusammenhang kann zwischen der klassischen Parodontalchirurgie zur Behandlung von parodontalen Läsionen und der plastischen Parodontalchirurgie zur Behandlung von Rezessionsdefekten unterschieden werden. Darüber hinaus finden heute parodontale Lappentechniken auch in der Implantologie Anwendung, insbesondere bei der Verbesserung der Weichgewebsverhältnisse um dentale Implantate. Ziel dieses Beitrages ist es, klinische Tipps für die chirurgische Parodontaltherapie zu präsentieren.

Zusammenfassung

Der Erfolg von parodontale Lappentechniken hängt von vielen Faktoren ab. Ein in der Literatur beschriebener Effekt ist der sogenannte „Center-Effekt“. Dies bedeutet, dass die individuelle Erfahrung des Chirurgen in der Einschätzung des Falls und der operativen Durchführung von großer Wichtigkeit ist. Im Rahmen dieses kurzen Artikels kommen einige klinische Aspekte zur Sprache, z.B. die Lappenspannung, die Dicke der Lappenränder und die gleichzeitige weichgewebliche Augmentation, die die Vorhersehbarkeit der Therapie verbessern können.

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(Erstveröffentlichung ZZI – Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie 04/2017, S. 309-311):

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Prof. Dr. Stefan Fickl
Prof. Dr. Stefan Fickl ist Oberarzt mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie an der Abteilung für Parodontologie in der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie am Universitätsklinikum Würzburg.