Parodontologie

European Federation of Periodontology (EFP)

Unbehandelte Zahnfleischerkrankungen und Folgeschäden mangels Zahnarztbesuch

In einigen Ländern suchen Patienten eher ihren Haus- als einen Zahnarzt auf. Menschen, die nicht regelmäßig zum Zahnarzt gehen, sollten sich deshalb von ihrem Arzt auf Zahnfleischerkrankungen untersuchen lassen. Das ist die Hauptaussage einer Studie, die am weltweiten Tag der Mundgesundheit im Journal of Clinical Periodontology (1), der offiziellen Publikation der European Federation of Periodontology (EFP), veröffentlicht wurde.

Parlamentarischer Abend der DG PARO

„Parodontitistherapie personalisiert“

Parodontitis ist eine vielfältige Krankheit – die ebenso vielfältig und individuell behandelt werden muss. Mit der jüngst veröffentlichten internationalen Klassifikation parodontaler Erkrankungen steht Zahnmedizinern eine neue Systematik zur Verfügung, die personalisierte Therapien ebenso ermöglicht wie einen effizienteren Einsatz von Ressourcen. Um die Bedeutung der neuen Klassifikation zu diskutieren, lud die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) daher Ende Februar Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler sowie Vertreter der Zahnärzte und Krankenkassen zum Parlamentarischen Abend mit dem Thema „Parodontitistherapie personalisiert“ nach Berlin.

Perio & Cardio Workshop 2019 der EFP in Madrid

Mundhygiene trägt zu einem gesunden Herzen bei

Eine gute Mundhygiene und regelmäßige Besuche beim Zahnarzt können die kardiovaskuläre Gesundheit unterstützen. Auf diesen Nenner brachten es Zahnmediziner und Kardiologen in einem gemeinsamen Workshop in Madrid. Vertreter der European Federation of Periodontology (EFP) und der World Heart Federation (WHF) untersuchten die Evidenz zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis), um gemeinsame Empfehlungen für Angehörige der Gesundheitsberufe und Patienten auszuarbeiten.

Studie der University at Buffalo

Parodontitis erhöht Krebsrisiko für ältere Frauen

Seniorinnen mit Parodontitis haben ein erhöhtes Krebsrisiko.
Postmenopausale Frauen mit Parodontitis erkranken dreimal häufiger an einem Ösophaguskarzinom als Frauen mit gesundem Zahnfleisch. Das ist das Ergebnis einer prospektiven Studie, die Wissenschaftler der Universität Buffalo (USA) jetzt in "Cancer Epidemiology, Biomarkers and Prevention" veröffentlicht haben.

Fortbildungsveranstaltung der eazf

Parodontaltherapie – Ein modernes und praktikables Behandlungskonzept

Viel wichtiger als die technisch absolut perfekte Umsetzung einzelner Behandlungsmaßnahmen ist in der Parodontologie ein durchdachtes und im Praxisalltag umsetzbares Gesamtkonzept.

Komplikationen bei der Parodontitis

Lokal applizierte Statine zur Behandlung intraossärer parodontaler Defekte

Ein systematisches Review mit Meta-Analyse verschiedener Studien zur Verwendung von lokal applizierten Statinen bei der Therapie intraossärer parodontaler Defekte.

Furkationsgrad II

Rosuvastatin- und Atorvastatin-Gel als Additiva

Diese Studie macht es sich zur Aufgabe, den Einfluss von Rosuvastatin (RSV) und Atorvastatin (ATV) in Form von 1,2-prozentigen Gelen als lokales Medikament zum Scaling und Root-Planning bei Furkationsgraden II zu untersuchen.

Untersuchung der Gewebereaktionen

Unterschiede zwischen Parodontitis und Periimplantitis

Eine tierexperimentelle Studie zur Untersuchung der Gewebereaktionen auf eine durch Ligaturen induzierte Parodontitis und Periimplantitis.

Risikofaktoren

Zahnverlust beim Parodontitis-Patienten

In dieser Studie wurden verschiedene Risikofaktoren für den Zahnverlust im Zeitraum von zehn Jahren nach erfolgter Initialtherapie ermittelt.

Möglichkeiten und Grenzen der GTR

Schmelzmatrixproteine in der Praxis

GTR und GBR versprechen einen echten Wiedergewinn verloren gegangener parodontaler Strukturen mit Neubildung von Wurzelzement, Desmodont und Alveolarknochen. In Kombination mit Schmelzmatrixproteinen sind Attachmentgewinne von bis zu 4 mm möglich, heißt es. PD Dr. Stefan Fickl im Interview mit dem DENTAL MAGAZIN.

Fortbildungstipps