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Aus ästhetischer Sicht gibt es schon lange die Empfehlung, eine Mukosadicke von 2 mm zu schaffen, um unter anderem ein Durchschimmern des Implantats zu vermeiden. Obwohl es die Zielsetzung jeder Implantation ist, ein sicheres Langzeitergebnis zu erreichen, gab es aus biologischer Sicht bisher keine Richtwerte dazu. Im Review wurden die einfache Verdickung der Mukosa sowie die Verbreiterung der keratinisierten Gingiva mit Hinblick auf klinische Parameter gegenübergestellt. Dabei wurde untersucht, welche Auswirkungen die verschiedenen Techniken auf Bleeding on Probing, Gingivalindex, Sondierungstiefen, Knochenniveau sowie auf die Plaquewerte ausüben.

Ergebnisse und Konklusion

Die Verbreiterung der keratinisierten Gingiva führte zur signifikanten Verbesserung der untersuchten klinischen Parameter. Mit klinischer Signifikanz verbesserten sich die GI-Werte (p = 0,001) sowie die Plaquewerte (p = 0,049) und das Knochenniveau (p = 0,013).

Lesen Sie den vollständigen Artikel kostenlos als PDF-Datei (Erstveröffentlichung teamwork, Ausgabe 06/2018 ab Seite 391): 

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Dominic Jäger MSc
Zahnarzt Dominic Jäger approbierte an der Universität Rostock, im Jahr 2017 beendete er erfolgreich den Master of Science für Parodontologie und Implantattherapie. Außerdem ist er Spezialist für Senioren-Zahnmedizin. Er ist als angestellter Zahnarzt in Geseke tätig.