Umfrage von Dentsplay Sirona: Ein Beruf, doch 1000 Jobs - Was Zahnärzte alles zu tun haben
Umfrage von Dentsplay Sirona: Ein Beruf, doch 1000 Jobs - Was Zahnärzte alles zu tun haben © mamawica/Pixabay

Die Antworten auf Fragen nach den vielen Tätigkeiten sollen dabei helfen, die Bedürfnisse von Praxen und Labors noch besser zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, die perfekt dazu passen. Bis Anfang Dezember hatten sich knapp 400 Dentalexperten aus mehr als 60 Nationen an der Umfrage von Dentsply Sirona beteiligt. Sie endete am 31. Dezember 2019.

Patienten bestmöglich behandeln, das Praxis- beziehungsweise Laborteam führen, administrative Aufgaben erfüllen: Zahnärzte und Zahntechniker sind in ihrem Beruf mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert. Das Anliegen der Umfrage „1 Beruf. 1000 Jobs“ von Dentsply Sirona war es daher, genau diese Vielseitigkeit für die Beteiligten sichtbar zu machen. Die Teilnehmer waren erstaunt, aus wie vielen kleinteiligen Aufgaben ihre tägliche Arbeit besteht, wenn man sie alle auflistet.

So zeigte sich beispielsweise in einem ersten Ergebnis, dass in beiden Berufsgruppen sehr viel Zeit für buchhalterische Dinge aufgewendet wird, unter anderem für Steuererklärungen oder das Schreiben und Bezahlen von Rechnungen. Mit letzterem verbrachten Zahnärzte durchschnittlich knapp 16 Minuten pro Woche. Etwa 30 Minuten der Woche gelten allgemeinen finanziellen Fragen der Praxis. Bei Zahntechnikern lagen diese Werte im Schnitt noch höher: Sie beschäftigten sich 66 Minuten in der Woche mit allgemeinen finanziellen Fragen und 75 Minuten mit Rechnungsfragen.

Die Ergebnisse zeigen auch, wie sehr der Arbeitstag von Zahnärzten und -technikern mit Arbeiten am und für den Patienten gefüllt ist. Im Durchschnitt behandeln Zahnärzte etwa 48 Patienten pro Woche und wenden dafür täglich etwa fünf Stunden auf. Am häufigsten fertigen sie Röntgenaufnahme an – pro Woche kommen 26 Fälle zusammen. Restaurationen machen mit sieben (indirekt) beziehungsweise zwölf (direkt) Fällen einen Großteil der Arbeit aus. Bei den Abformungen liegen die analogen vorne: Pro Woche werden etwa zwölf Abformungen erstellt, nur vier davon sind digital. Insgesamt 13 Mal pro Woche behandeln Zahnärzte ein endodontisches Problem. Zahntechniker wenden viel Zeit auf, um Modelle auszugießen, keramische Restaurationen zu verblenden und mit Zahnärzten zu kommunizieren.

Diese Informationen sind für Dentsply Sirona sehr wichtig, um genau dort neue Konzepte und Lösungen zu entwickeln, wo sie benötigt werden. Das Ziel ist, genau für diese Themen Innovationen zu entwickeln und somit dazu beizutragen, dass die Anwender dieser Produkte ihre Patienten effektiver und auch effizienter versorgen können. Es geht dabei auch um Produkte, aber viel mehr noch um Workflows, die so gestaltet werden sollen, dass Zahnärzte und Zahntechniker die Zeit für ihre 1000 Jobs in Praxen und Labors finden.

Dafür investiert Dentsply Sirona umfangreich: Mehr als 150 Millionen Dollar fließen jährlich in Forschung und Entwicklung. In diesem Jahr brachte das Unternehmen grundlegende Innovationen auf den Markt. „Wir freuen uns sehr, dass sich so viele unserer Kunden an der Umfrage beteiligt haben“, sagt Arjan de Roy, Group Vice President DACH bei Dentsply Sirona. „Das inspiriert und motiviert uns, denn schließlich geht es uns nicht anders als unseren Kunden, die auch dann am erfolgreichsten behandeln, wenn sie mit Leidenschaft und Freude daran gearbeitet haben.“

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